Schneechaos wurde bewältigt

LH Pröll dankt allen Beteiligten

St.Pölten (NLK) - "Es war eine schwierige Situation, aber die nach den Erfahrungen des Vorjahres gesetzten Maßnahmen haben sich bewährt, und vor allem wurde durch vorbildlichen Einsatz und eine ausgezeichnete Zusammenarbeit ein Zusammenbrechen des Verkehrs verhindert", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Zusammenhang mit den Schneefällen und Verwehungen der letzten Tage. Er sprach allen Beteiligten - den rund 1.500 Mitarbeitern des NÖ Straßendienstes, die rund um die Uhr im Einsatz standen, den Angehörigen der Exekutive, der Feuerwehren und der Autofahrervereinigungen - seinen Dank aus.

Vor allem am Freitag hatte sich die Lage auf der A 1 Westautobahn und der A 21 Wiener Außenringautobahn aufgrund hängengebliebener Lkw zugespitzt. Durch die gute Zusammenarbeit aller Einsätzkräfte (Straßendienst, Exekutive und Feuerwehren) konnte jedoch das Schlimmste verhindert werden. So wurden beispielsweise in Alland und in Pressbaum Krisenstäbe eingerichtet, die die Einsätze vor Ort koordinierten. Probleme verursachten immer wieder hängengebliebene Lkw, die sich nicht an die verordnete Kettenpflicht hielten. Aus diesem Grund wurde die Exekutive von der Verkehrsrechtsabteilung des Landes beauftragt, Lkw-Fahrern, die sich nicht an die Anordnungen hielten, die Schlüssel abzunehmen. Bewährt haben sich auch die Kettenanlegeplätze und zwei neue Salzsilos sowie die neuen Betriebsauffahrten, die kürzere Räumintervalle ermöglichten. Zudem wurden aus anderen Straßenmeistereien Personal und Geräte in die "Krisenregionen" beordert. Landesweit waren in den vergangenen Tagen über 1.500 Mitarbeiter des NÖ Straßendienstes mit 700 Räum- und Streufahrzeugen im Einsatz. Auch zahlreiche Feuerwehren und Exekutivbeamte waren laufend im Einsatz. Im Raum Steinhäusl und Hochstraß gab es in den vergangenen Tagen bis zu 1,3 Meter Schneezuwachs, dreimal so viel wie im Jänner 1998. Damals mußten auf der A 21 aufgrund hängengebliebener Lkw dutzende Pkw- und Lkw-Fahrer eine Nacht in ihren Fahrzeugen verbringen.

Und so sah die Lage am Montagmorgen aus: Die Autobahnen, Schnellstraßen und auch ein Großteil der Bundes- und Landesstraßen sind salznaß. Abseits der Hauptstraßen aber sind Schneefahrbahnen die "Norm" und die Winterausrüstung unbedingt angebracht. Auf einigen Bergstraßen gab es Fahrbahnglätte, und es wird um Vorsicht ersucht. Verwehungen sperren nach wie vor die LH 151, die Verbindung Mödling -Pfaffstätten, die Umleitung erfolgt über die B 17. Im Voralpengebiet sind gleichfalls Schneefahrbahnen üblich. Kettenpflicht für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen besteht für die B 20 (Annaberg, Josefsberg), die B 21 (Gscheid, Ochsattel), die B 23 (Lahnsattel) und die B 39 (ab Frankenfels). Kettenpflicht für alle Fahrzeuge wurde für die B 71 (ab Holzhüttenboden) erlassen, wobei ab 3,5 Tonnen Fahrverbot wegen Problemen mit den Schwerfahrzeugen herrscht. Kettenpflicht für Fahrzeuge ohne Winterausrüstung gibt es für die B 28 (ab St.Anton an der Jeßnitz). Die L 6174, die Verbindung Lunz am See - Lackenhof, ist am Montagmorgen wegen Lawinengefahr gesperrt. Über die B 25, den Grubberg, und die B 71 gibt es aber eine Umleitung, und Lackenhof ist erreichbar. Die Temperaturen lagen am Montagmorgen zwischen - 10 und - 3 Grad.

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