Bauer übt scharfe Kritik an OMV!

Werden dem Treiben der OMV nicht länger zuschauen!

Niederösterreich, 15.2.99 (NÖI) Scharfe Kritik an den Treibstoffpreisen, am mangelnden Wettbewerb und dem
Absprachekartell der Mineralölfirmen wird von der Weinviertler VP-Mandatarin Rosemarie Bauer geübt. "Die erst kürzlich präsentierte WIFO-Studie zum 'Kraftstoffmarkt in Österreich' belegt schwarz auf weiß, daß die Treibstoffpreise in unserem Land viel zu hoch sind. Österreich liegt bei den Nettopreisen weit über dem EU-Durchschnitt. Bei Diesel liegen wir rund 60 Groschen, bei
Eurosuper sogar 80 Groschen über dem EU-Durchschnittswert. Verglichen mit anderen EU-Ländern bedeutet das, daß Österreich beim Dieseltreibstoff hinter Schweden und Irland den dritten Platz einnimmt und bei Eurosuper sogar Spitzenreiter ist", weiß die Mandatarin zu berichten.****

"Verantwortlich dafür zeichnet – so die Mandatarin weiter -einzig und allein die OMV. Sie ist Marktführer und hat eine Quasi-Monopolstellung inne, da sie die einzige Raffinerie in ganz Österreich betreibt. Wie es scheint, nützt sie diese Position zu unredlichen Preisabsprachen aus. Alle anderen Mineralölfirmen sind nämlich gezwungen, mit der OMV Verarbeitungsverträge abzuschließen.

Für die Mandatarin steht jedenfalls fest: Sollte bei der am 17. Feber anberaumten Sitzung der Preiskomission nicht eine spürbare Preissenkung in die Wege geleitet werden, muß auf die amtliche Preisregelung für Treibstoffe zurückgegriffen werden.

"Es darf einfach nicht sein, daß die Autofahrer noch länger geschröpft und die Wirtschaft und deren Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt werden", stellt Bauer abschließend fest.
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