LIF-Steiner: Präventivmedizin soll Sozialversicherung bezahlen

Kostenwahrheit und Entlastung des Landes und der Gemeinden gefordert

St. Pölten (OTS) - "Es ist eine unverständliche Verzehrung der Kosten des Gesundheitswesens, wenn für die Verhinderung von Erkrankungen der Steuerzahler und nicht die Sozialversicherung zur Kassa gebeten wird. Ein Blick zu unserem Nachbarn BRD belehrt, daß dort schon vor Jahrzehnten erkannt wurde, daß Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit das Budget der Sozialversicherer nachhaltig entlasten und daher Vorsorgemedizin eine Aufgabe der Krankenversicherung ist," spricht die liberale Landessprecherin Liane Steiner ein weiteres heißes Eisen unseres Gesundheitssystems an.

"Aus diesen Erfahrungen sollten unsere Monopolversicherer lernen, aber die schlafen im parteipolitischen Gehorsam in ihrer zugewiesenen Pendeluhr," ärgert sich Steiner. "Auch bei uns in Niederösterreich muß zum Beispiel das Land und die Gemeinden die Kosten für die Mutterberatung und die schulärztliche Betreuung unserer Kinder tragen, obwohl diese Dienste vorwiegend der Vorsorgemedizin dient. Den Gewinn aus dieser begrüßenswerten Maßnahme hat der Sozialversicherer, der sich dadurch Folgekosten erspart.

"Hinter diesen Mangel an Kostenwahrheit versteckt sich die Reformunfähigkeit der Koalitionsregierung, der die Länder bedauerlicherweise nicht widersprechen. Wir haben in Österreich immer noch das längst überholte "Versicherungsdenken", daß erst ein Gesundheitsschaden eine Zahlungspflicht des Versicherers auslöst. Mit verstärkten präventiven Maßnahmen könnte man viele Folgekosten und unnötige Ausgaben im Gesundheitswesen einsparen" ist Steiner überzeugt.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Wiederherstellung der Finanzierbarkeit unseres Gesundheitswesens ist die Kostenwahrheit und Transparenz, die von den Regierungsparteien des Landes und des Bundes ständig unter den Teppich der parteipolitischen Machterhaltung gekehrt werden und damit Reformversprechen nur noch als "Sprechblasenpolitik" übrig bleiben," schließt die Liberale ihre Kritik.

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