Klima für schwedisches Karenzgeldmodell

SPÖ überlegt Koppelung des Karenzgeldes an vorheriges Einkommen

Wien (OTS) - In einem Interview mit dem am Montag erscheinenden Nachrichtenmagazin FORMAT spricht sich Bundeskanzler Viktor Klima für einen mittelfristigen Übergang zum schwedischen Karenzgeldmodell aus. Dieses koppelt den Karenzgeldbezug an die Höhe des Erwerbseinkommens. Klima: "Der starke Einkommensabfall während der Karenzzeit ist derzeit ein Problem. Wir denken nach, ob wir hier eine Art prozentmäßige Abhängigkeit mit einer Mindestgröße und einer Obergrenze einziehen." Der 80-prozentige Einkommensersatz, der in Schweden gewährt wird, sei allerdings sicher zu hoch gegriffen, so Klima. Er will dieses Vorhaben in der nächsten Legislaturperiode umsetzen. ****

Weiters sprach sich der Kanzler vorsichtig für einen Fortbestand der großen Koalition aus. Für ihn sei zwar "jede demokratische Partei ausgenommen die Haider-FPÖ ein möglicher Partner", doch: "Wenn die große Koalition gut arbeitet, dann ist sie das beste für das Land."

SPLITTER

Im Gespräch mit FORMAT gab sich der Kanzler, der gerade gemeinsam mit seiner Frau einen renovierungsbedürftigen Bauernhof im Burgenland erworben hat, als Heimwerker. Klima wörtlich: "Ich bin ein begeisterter Heimwerker. Ich habe ein nahezu erotisches Verhältnis zu schönem Werkzeug. Leider lassen mir meine Terminplaner an den Wochenenden wenig Zeit. Es geht mir mit dem Werkzeug so ähnlich wie mit Büchern: Ich kaufe mir jede Menge, aber zum Lesen komme ich viel weniger als früher."

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