Ettl: EU-Parlament prüft Gebührenpraxis der Geldinstitute

Europäische Bankenvertreter im Währungsausschuss

Brüssel (ÖGB). "Die Geldinstitute sollen ihre Kunden nicht noch weiter verunsichern und so die Akzeptanz des Euro gefährden", fordert der EU-Abgeordnete und ÖGB-EU-Ausschussvorsitzende, Harald Ettl, die europäischen Geldinstitute auf, die nach der Euro-Einführung viel zu hohen Wechselgebühren zurückzunehmen. Kommenden Dienstag werden Vertreter von europäischen Geldinstituten im Währungsausschuss des Europaparlaments zur Rede gestellt. ++++

"Es scheint, dass die Finanzinstitute quer durch die EU die Umstellung auf den Euro zu einem Banken-Sanierungsprogramm umfunktioniert haben. Trotz der Beteuerung der Geldinstitute, den Kunden würden durch die Euroeinführung keine zusätzlichen Kosten entstehen, scheint es ziemlich sicher, dass es nur die Kunden
sind, die belastet werden," kritisiert Ettl.

Die Aussprache mit den Vertretern der Geldinstitute finden
kommenden Dienstag um 15 Uhr im EU-Parlament in Brüssel statt.
(ff)

ÖGB, 12. Februar 1999 Nr. 68

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