LR Bauer: FLAF-Überschüsse für Geburtenbeihilfe verwenden

Wichtige "Gesundheitsvorsorge” für die jüngsten Erdenbürger im Rahmen des Mutter-Kind-Paßes zeigen rückläufige Tendenz

St. Pölten, (SPI) - Zur Diskussion um die Verwendung der vorhandenen Überschüsse im Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) nimmt heute Niederösterreichs Gesundheitslandesrat Dr. Hannes
Bauer Stellung. "Als Gesundheitspolitiker muß ich leider feststellen, daß nach der Abschaffung der Geburtenbeihilfe die Untersuchungshäufigkeit und damit die Untersuchungsdisziplin von Müttern mit Neugeborenen teils dramatische Rückgänge verzeichnen mußten. Wenn es beim Familienlastenausgleichsfonds Überschüsse gibt, dann könnten diese in eine Wiedereinführung der Geburtenbeihilfe von 18.000 Schilling fließen, was sicher auch die Häufigkeit von Mutter-Kind-Paß-Untersuchungen heben würde”, so Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer.****

Dies käme vor allem den Kindern zugute, die "Vorsorgeuntersuchung” in den ersten Lebensjahren ist ganz entscheidend für ihre weitere Gesundheit und ihren Lebensweg. Daher müssen wir alles nur erdenkliche tun, um wieder an die Untersuchungshäufigkeit zu
Zeiten der Geburtenbeihilfe anzuschließen. Es ist zwar verwunderlich, daß in vielen Fällen ein finanzieller Anreiz notwendig ist, um die Untersuchung von Säuglingen und Kleinkindern lückenlos durchzuführen, an dieser Realität führt aber offenbar kein Weg vorbei”, so Bauer abschließend.
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