Hofmann: EU will mit Quellensteuer Mehrfachbesteuerung einzementieren!

Kapitalflucht aus der EU zu erwarten - Freiheitliches Konzept der Einmalbesteuerung ist der einzig richtige und gerechte Weg

Wien (OTS) - Die Entscheidung des EU-Parlaments, im Rahmen der Steuerharmonisierung eine Quellensteuer von 20 Prozent einzuführen, hat heute der Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), Abg. z. NR Max Hofmann, abgelehnt. Dadurch werde an der ungerechten Mehrfachbesteuerung festgehalten. Grundsätzliches bleibe weiterhin ungelöst. Der einzig gerechte Weg sei das freiheitliche System der fairen Steuern, das generell eine Einmalbesteuerung vorsehe.

Was Österreich betreffe, werde die Senkung der Kapitalertragssteuer von derzeit 25 auf 20 Prozent Kapitalflüchtlinge kaum davon abhalten, Geld ins Ausland zu bringen. Durch das EU-weite Festhalten an einer Quellensteuer werde viel Kapital aus dem EU-Raum abfließen.

Die Hoffnung des EU-Parlaments, Abkommen mit Drittländern in Europa, dem OECD-Raum und exotischen Steueroasen zu erzielen, bezeichnet Hofmann als reine "Milchmädchenrechnung", die niemals aufgehen werde.

Hofmann erneuerte heute auch seine Ablehnung der von SPÖVP diskutierten Aktienbesteuerung, wonach zwar Gewinne aus Aktienverkäufen als Einkommen versteuert werden müßten, Verluste jedoch nicht steuerlich absetzbar sein könnten. Das wäre ein Anschlag auf den ohnehin erst im Aufbau begriffenen österreichischen Kapitalmarkt und die Wiener Börse. "Nicht zu vergessen die Bedeutung von Aktien und Wertpapieren zur privaten Pensionsvorsorge, der dritten Säule des Freiheitlichen Pensionsmodells", schloß Hofmann.

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