Durchwegs Schneefahrbahnen im Osten Österreichs

NÖ Straßendienst ist mit 1.500 Mann im Einsatz

St.Pölten (NLK) - Die gestern einsetzenden Schneefälle im Osten Österreichs sorgen derzeit auf zahlreichen Straßen in Niederösterreich für tief winterliche Fahrbahnverhältnisse. Vor allem auf der Wiener Außenringautobahn (A 21) spitzte sich gestern die Lage aufgrund hängengebliebener Lkw zu. Durch die gute Organisation und Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte (Straßendienst, Exekutive und Feuerwehren) konnte bislang das schlimmste verhindert werden. Dabei haben sich nicht nur die Kettenanlegeplätze voll bewährt, auch die neuen Betriebsauffahrten sorgen für kürzere Räumintervalle. Dazu bieten zwei neue Salzsilos die Möglichkeit, auf der Strecke Salz nachzuladen, wodurch Leerfahrten vermieden werden können. Streusalz ist auf jeden Fall auch für die weiteren Tage in ausreichender Menge vorhanden. Problematisch ist nach wie vor das undisziplinierte Verhalten vieler Autofahrer und Lkw-Fahrer, die trotz des elektronischen Warnsystems die Kettenpflicht mißachten und durch nichtangepaßtes Fahrverhalten und mangelnde Ausrüstung die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden. So mußten die neun Feuerwehren, die mit 120 Mann und 42 Fahrzeugen im Einsatz sind, bisher 150 Lkw abschleppen, wobei mehr als 80 Prozent ausländische Lkw waren. Auch 126 Pkw mußten von den Feuerwehren weggebracht werden, um die Strecke freizumachen.

Sollte sich die Lage wieder zuspitzen - es gibt nach wie vor zum Teil starken Schneefall -, kann jederzeit freies Personal sowie Räum-und Streugeräte aus den anderen Straßenmeistereien in den Krisenregionen zusammengezogen werden. Zudem wurden auch Mitarbeiter der Werkstätten und Brückenmeisterein für den Einsatz mobilisiert. In Alland ist auch ein Krisenstab (Straßendienst, Gendarmerie und Feuerwehr) eingerichtet. Derzeit sind landesweit über 1.500 Mitarbeiter mit 700 Räum- und Streufahrzeugen permanent im Einsatz.

Und so sieht die aktuelle Straßensituation in Niederösterreich aus: Auf den Autobahnen und Schnellstraßen gibt es größtenteils Schneefahrbahnen und Matsch. Schneefahrbahnen gibt es auch auf den Bundes- und Landesstraßen sowie auf den Nebenstraßen. Durch den Wind kommt es im gesamten Landesgebiet immer wieder auch zu starken Schneeverwehungen. Kettenpflicht besteht für alle Fahrzeuge auf der B 71 (Zellerrain ab Holzhüttenboden), die steirische Seite ist nach wie vor wegen Lawinengefahr gesperrt. Kettenpflicht für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen gibt es auf der B 20 (Annaberg/Josefsberg), der B 21 (Gschaid, Ochsattel), der B 23 (Lahnsattel), der B 39 zwischen Frankenfels und Winterbach sowie für alle Fahrzeuge ohne Winterausrüstung auf der B 28 ab St.Anton an der Jeßnitz.

Der NÖ Straßendienst appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu vermeiden, Rücksicht auf die Räum-und Streufahrzeuge zu nehmen, ihr Fahrverhalten den Straßenverhältnissen anzupassen und laufend auf die Verkehrsdurchsagen im Radio zu achten.

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