Verbandliche Jugendarbeit keine Spielwiese parteipolitischer Interessen

Wien (OTS) - Vorsitzende Katharina Novy: "Der Bundesjugendring
wird sich an der Diskussion eines möglichen Jugendbeirates im Bundeskanzleramt und eines Jugendförderungsgesetzes beteiligen."

Verbandliche Jugendarbeit darf nicht zur Spielwiese parteipolitischer Interessen werden.

"Die Jugend wird für die Politik wieder interessant," freut sich Katharina Novy, geschäftsführende Vorsitzende des Österreichischen Bundesjugendringes. Weiters stellt die Vorsitzende fest, daß der Österreichische Bundesjugendring an einer Beteiligung an einem möglichen Jugendbeirat im Kanzleramt interessiert ist.

"Jegliche weitere Möglichkeit der Partizipation und Einflußnahme der österreichischen Jugend auf die Politik der Bundesregierung ist zu begrüßen, da die Entscheidungen von heute, die Generationen von morgen am meisten betreffe", meint Katharina Novy.

"So könnte der Politikerverdrossenheit, welche ganz klar dem heute präsentierten 3. Bericht zur Lage der Jugend in Österreich zu entnehmen war, entgegengewirkt werden. Ebenso nimmt der Österreichische Bundesjugendring die Einladung von Bundesminister Bartenstein, an der Entstehung eines neuen Jugendförderungsgesetzes mitzuarbeiten gerne an.

Skeptisch steht der Österreichische Bundesjugendring zentralisierungstendenzen in der Jugendförderung gegenüber, wie sie in anderen europäischen Ländern zu vermerken sind, und heute im Rahmen des Jugendberichtes präsentiert wurden. "Pluralismus und Autonomie sind wesentlich für eine Jugendarbeit, die Jugendliche mit ihren unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedürfnissen ernst nimmt. Eine Übernahme solcher Tendenzen würde die Selbstbestimmung der engagierten Jugendlichen beschränken, und das kritische Potential ausdörren," setzt die Vorsitzende weiter fort.

"Ich appelliere an den Bundesminister für Umwelt, Jugend und Familie, wie auch an den Bundeskanzler, die Einladungen zur Mitgestaltung ernst zu meinen und nicht als politisches Hickhack zu führen, sondern der Jugendarbeit endlich den Stellenwert in der österreichischen Politik zu geben, der ihr in den letzten Jahren gefehlt hat.

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