Immobilientreuhänder begrüßen ÖVP-Vorschläge zu Mietsenkung

Gebühren für Mietverträge ersatzlos streichen

Wien (Pwk) - Die Immobilientreuhänder unterstützen die Vorschläge der ÖVP, das Hausbesorgergesetz zu renovieren, und bei den Betriebskosten anzusetzen, um Mieten zu senken. Laut Rechnungshof entfielen allein 1995 rund 38 Prozent der Betriebskosten auf Hausbesorger-Entgelte. "In manchen Gemeindebauten verdienen pragmatisierte Hausbesorger bis zu 40.000 Schilling brutto im Monat. Mit diversen Zulagen können es noch deutlich mehr sein. Damit werden die Wohnkosten unnötig in die Höhe getrieben", kritisiert Gerhard Steller, Bundesinnungsmeister der Immobilien- und Vermögenstreuhänder. Steller spricht sich dafür aus, ein leistungsgerechteres Entlohungssystem für Hausbesorger zu installieren und unzeitgemäße Priviliegien aus dem Gesetz zu eliminieren. ****

Steller begrüßt die Initiative der ÖVP, den Preistreibereien der Gemeinden bei den öffentlichen Abgaben einen Riegel vorzuschieben. Diese lassen die Betriebskosten rapide in die Höhe schnellen. Alleine die Gebühren für Trinkwasser, Abwasser und Müllentsorgung haben sich von 1988 bis 1997 um unvorstellbare 70 Prozent erhöht. Aus den Betriebskosten ist so eine zweite Miete geworden. Spitzenreiter ist Graz mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von 8,2 Prozent.

Eine Umfrage des Gallup-Institutes bestätigt, daß Konsumenten in erster Linie die Betriebskosten sowie die Steuern und Abgaben für den Anstieg der Wohnungskosten verantwortlich machen. Einmalige Kosten wie das Honorar eines Maklers spielen kaum eine Rolle.

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