LIF-Bolena: "Arbeits- und Kinderbetreuungsplätze sind gefährdet!"

Das Überleben der Kindergruppen ist nach wie vor nicht gesichert

Wien (OTS) Noch Ende Dezember freute sich die Rathauskorrespondenz über eine Einigung mit den Wiener Kindergruppen betreffend die Sicherstellung der Finanzierung für das Jahr 1999. "Tatsache ist aber, daß die im gestrigen Ausschuß beschlossene Finanzierungsvariante ein Überleben aller Kindergruppen nicht gewährleisten kann", kritisierte heute Alexandra Bolena, Sozialsprecherin des Wiener Liberalen Forums.

In diesem Zusammenhang erinnerte Bolena Stadträtin Laska an ihr mehrmals gegebenes Versprechen, daß kein Kinderbetreuungsplatz verloren gehen werde. "In der gestrigen Sozialausschußsitzung kündigte Laska weitere Gespräche mit dem Wiener AMS an. Es ist jedoch zu befürchten, daß sich das Arbeitsmarktservice auch in einer weiteren Gesprächsrunde stur zeigen wird", so Bolena. Schließlich seien schon eine Reihe von Gesprächen mit dem AMS ergebnislos geblieben.

Das AMS steht auf dem Standpunkt, daß die Finanzierung von Kinderbetreuungseinrichtungen keine Aufgabe des AMS, sondern im konkreten Fall eine Aufgabe der Stadt Wien ist. "Dennoch macht das Gespräch Mut, zeigt es doch, daß der Sozialstadträtin bewußt ist, daß die Kindergruppen ohne weitere Unterstützung nicht überleben werden können", meinte die liberale Sozialsprecherin. "Sollten die Gespräche allerdings ergebnislos verlaufen, wird sich Stadträtin Laska eine andere Lösung zur Rettung der Kindergruppen einfallen lassen müssen. Wir gehen davon aus, daß die Stadträtin ihr Versprechen hält und kein Kinderbetreuungsplatz verloren gehen wird", so Bolena abschließend.

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