Industrie begrüßt Kurskorrektur in der Forschungspolitik

Erfolg für BSI-Resolution zu Forschung und Entwicklung F&E endlich aus jährlichen Budgetstreit herausnehmen

Wien (Pwk) - "Offensichtlich sind die Warnungen der Industrie zur aktuellen Situation der Forschungs- und Technologie-Finanzierung bei den verantwortlichen Politikern auf fruchtbaren Boden gefallen" kommentiert Wolfgang Damianisch, Stellvertreter des Syndiskus der Bundessektion Industrie (BSI) in der Wisrtchaftskammer Österreich, die heute vom FFF vorgelegten erfreulichen Daten zur Finanzierung von Forschung und Entwicklung. ****

Die BSI hat bereits im November vergangenen Jahres in einer Resolution die Anhebung der Forschungsquote gefordert. Jetzt hat sich die Bundesregierung entschlossen, die Quote von derzeit ca. 1,5 % auf 2,5 % bis zum Jahr 2005 zu steigern. "Wir unterstützen diese Zielsetzung nachhaltig, glauben aber, daß es unbedingt notwendig ist, die Rahmenbedingungen für die Forschung in der Industrie entscheidend zu verbessern", ist Damianisch überzeugt.

Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, daß der Förderanteil an den industriellen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) in Österreich unterdurchschnittlich ist. Er ist in vergleichbaren Industrieländern mindesten dreimal höher. Die österreichische Nationalbank hat angekündigt, heuer 500 Mio öS mehr für technologieorientierte Förderungen im Wege des Jubiläumsfonds zur Verfügung zu stellen. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Für den FFF sind jetzt im Budget noch einmal 470 Mio. öS vorgesehen. Damit hat Wirtschaftsminister Farnleitner die längst notwendige Kurskorrektur vorgenommen", so Damianisch.

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