Schneechaos: Hotellerie agiert kundenorientiert

Hohe Professionalität heimischer Tourismusverantwortlicher - Aufenthaltsverlängerung begründet neuen Beherbergungsvertrag

pwk - Das anhaltende Schneechaos im Westen Österreichs hat dazu geführt, daß viele Urlaubsgäste länger als gewollt in ihren Quartieren bleiben mußten. In der überwiegenden Zahl der Fälle kam es zu keinen Problemen mit den Quartiergebern. Kulanz stand im Vordergrund. ****

Damit ist die heimische Hotellerie ihren Gästen entgegengekommen und konnte zeigen, was österreichische Gastfreundschaft auszeichnet.

"Die Mitarbeiter und Unternehmer sind rund um die Uhr bemüht, die schwierige Situation gemeinsam mit den Gästen so gut wie möglich zu meistern. Das ist gelebte Gastfreundschaft und kundenorientiertes Verhalten", meint dazu ein betroffener Hotelier. "Wir sind auch davon überzeugt, daß diese aufmerksame Betreuung unseren Gästen lange im Gedächtnis bleiben wird und wir manche von ihnen als neue Stammgäste gewinnen können".

Rechtlich ist die Situation nach Meinung des Geschäftsführers des Fachverbandes Hotellerie, Dr. Michael Raffling, allerdings eindeutig:

In den Fällen, wo ein Gast nicht wie vorgesehen abreisen kann, begründet die Verlängerung des Aufenthalts einen neuen Beherbergungsvertrag, der zu honorieren ist.

Trotz dieser Rechtslage legt die Interessensvertretung allen Hoteliers ans Herz, im Sinne der Gastfreundschaft großzügig und kulant vorzugehen. In vielen Tourismusgemeinden werden auch Alternativquartiere von Tourismusverbänden angeboten. Damit sind Sicherheit und Wohlergehen des Gastes auf jeden Fall gewährleistet.

Bei Gästen, die über Reiseveranstalter gebucht sind, wird den Hoteliers vom Fachverband geraten, für verlängerte Aufenthalte das Einvernehmen mit dem jeweiligen Veranstalter bzw. mit dem betroffenen Gast selbst herzustellen. Auch hier gilt sinngemäß, daß sich die Beherbergung des Gastes nicht automatisch verlängert, sondern ein neues Vertragsverhältnis eingegangen wird.

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