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B.U.S Berzelius Umwelt-Service AG berichtet über abgelaufenes Geschäftsjahr

Umsatz steigt um 56 % Keine negativen Einflüsse durch Überschuß plus 116% Unregelmäßigkeiten um Obergesellschaft EWS AG

B.U.S Vorstandschef Okon:
"Neue Maßstäbe gesetzt"

Das Geschäftsjahr 1997/98 war für die B.U.S Berzelius Umwelt Service AG (B.U.S), Duisburg, das erfolgreichste Jahr in der bisherigen Unternehmensgeschichte. Nach den Worten von Dr. Günter Okon, Vorstandsvorsitzender von B.U.S, konnte das Unternehmen
nach den vorläufigen Zahlen bei Durchsatz, Produktion und Absatz erneut deutlich zulegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am
30. September 1998 endete, steigerte B.U.S den Konzernumsatz um
56,7 % von 381,1 auf 593,6 Mio. DM. Der Jahresüberschuß wurde um 116 % von 36,1 im Vergleichszeitraum auf 78,1 Mio. DM mehr als verdoppelt. Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern stieg von rund
570 auf rund 840 an.

Nach den Angaben von Okon konnte B.U.S im abgelaufenen Geschäftsjahr, so wörtlich, "neue Maßstäbe setzen". Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte um 21,5
von 71,1 auf 92,6 Mio. DM verbessert werden. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg von 40,6 auf 66,5, das Ergebnis vor Steuern von 46,5 auf 90 Mio. DM. Die Bilanzsumme erhöhte sich von 476,3 auf 613,2 Mio. DM. Die Eigenkapitalquote blieb mit 33 % im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der Cash Flow stieg von 68,9 auf 99,6 Mio. DM, die Investitionen wurden von 45,4 auf 97,7 Mio. DM
erhöht. "Damit", so Okon, "haben wir wesentliche Grundlagen auch für die weitere erfolgreiche Zukunft von B.U.S gelegt."
Wie erfolgreich das Geschäftsjahr war, sei, so B.U.S-Chef Okon, auch an einer weiteren bedeutenden Kennzahl abzulesen. So habe
die verarbeitete Reststoffmenge von 745.000 auf 1,005 Mio. Tonnen zugelegt

Das DVFA-Ergebnis je 5 DM-Aktie stieg von 1,35 auf 1,79 DM.

Einfluß auf den Jahresüberschuß hatten nach den Worten Okons auch Sondereffekte. So wurde Anfang des zurückliegenden Jahres die Gesellschaft HRD veräußert. Mit der früheren Konzernobergesellschaft, der Metallgesellschaft AG (MG), wurde
nach einem Rechtsstreit ein Vergleich geschlossen, der die MG zur Zahlung von 13,4 Mio. DM verpflichtete. Darüber hinaus ging die spanische Beteiligungsgesellschaft Befesa in Madrid an die Börse. Im Zuge dieses Börsengangs verkaufte die B.U.S einen geringen
Teil der Anteile, hält aber weiterhin die Mehrheit an dem Unternehmen. Im Zusammenhang mit dem Börsengang wurde der größte spanische Sekundäraluminiumproduzent Remetal mit einem
Marktanteil von mehr als 50 % erworben. Dieser Kauf wird mit dem
01. Januar 1998 wirksam, d.h. das Jahresergebnis der B.U.S
enthält die 9-Monatszahlen (01.01. - 30.09.1998) der Remetal.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt das Unternehmen der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 0,75 DM je Stammaktie und von 0,85 DM je Vorzugsaktie vor. Damit wird der Bonus des Vorjahres der diesjährigen Dividende zugerechnet.

Okon unterstrich, daß er auch für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich sei. Zwar sei deutlicher Druck auf die Margen feststellbar; er sei aber optimistisch, daß dies durch andere Effekte mehr als kompensiert werden könne. Okon betonte, daß die B.U.S von den Vorgängen um die unter Verdacht stehenden Hauptaktionäre der Konzernobergesellschaft EWS AG, Dülmen, wirtschaftlich nicht betroffen sei, "wenn man allerdings von dem angerichteten Vertrauensschaden absieht". Okon, der vor wenigen Wochen auf Bitten der beteiligten Banken auch den
Vorstandsvorsitz bei der EWS AG übernommen hatte, geht davon aus, daß die B.U.S auch weiterhin in jeder Hinsicht aus diesen - "nun allmählich rückläufigen" - Turbulenzen herausgehalten werden könne.

Ende der Mitteilung
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