Muzik: A1 ohne Pannenstreifen gefährdet massivst die Verkehrssicherheit

Keine "Sparvariante” beim dreispurigen Ausbau der Westautobahn

St. Pölten, (SPI) - "Im Bereich St. Pölten, in Amstetten und in Teilbereichen der A 21 sind die Verkehrsteilnehmer und mit ihnen
die Exekutive und Rettungsmannschaften beinahe schon alltäglich
mit tatsächlicher "Lebensgefahr” konfrontiert. Wenn es in den dreispurig ausgebauten Streckenabschnitten zu Unfällen kommt, fahren den Rettungsmannschaften und der Exekutive die Lkws und
Pkws in Zentimeterabständen "um die Ohren”, bei vielen Einsatzkräften ist bereits die Angst vor Unfällen in diesen Autobahnbereichen ständiger Begleiter”, stellt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Hans Muzik, heute fest. Eine Einbeziehung des Pannenstreifens, der zu einer
"normalen Fahrspur” wird, ist eine fahrlässige Gemeingefährdung, auch wird der Exekutive die Kontrolltätigkeit massivst erschwert. Bei schweren Verkehrsunfällen droht immer wieder eine Totalverstopfung der Autobahn, für Rettung und Feuerwehr gibt es dann kein Durchkommen mehr.****

"Diese Planungen des Wirtschaftsministeriums, aber leider auch der verantwortlichen Abteilung der NÖ Landesregierung, die im NÖ Landesverkehrskonzept nur einen selektiven Ausbau der A 1, jedoch ohne auf den notwendigen Pannenstreifen zu bestehen, erwähnt, müssen unbedingt geändert werden. Wenn das Wirtschaftsministerium und die NÖ Verkehrsabteilung hier nicht rechtzeitig umdenken, wird es Tote und Verletzte geben. Ein jüngstes Beispiel auf der Westautobahn, wo ein Exekutivbeamter schwer verletzt wurde, untermauert diese Befürchtungen. Landeshauptmann Erwin Pröll als verantwortlicher Verkehrsreferent ist aufgefordert, auf Wirtschaftsminister Farnleitner entsprechend Druck zu machen und
ihn von seiner "Sparvariante”, zudem auch vom nicht vorgesehenen Vollausbau auf drei Richtungsfahrbahnen innerhalb der Grenzen Niederösterreichs, abzubringen. Jetzt zu sparen heißt nämlich Menschenleben zu riskieren und Jahre später dann Unsummen in die Fehlerbereinigung investieren zu müssen”, so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
(Schluß) fa

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