HILFE FÜR HUNDE IN KIEW THWA besorgt: Tierheim droht Schließung

Wien/Kiew, Ukraine (OTS) - 1997 gelang es dem Tierhilfswerk
Austria (THWA) dort unter reger Spendenfreudigkeit der österreichischen Bevölkerung einen Hundeschlachthof in ein modernes Tierheim umzubauen. Aufgrund korrupter Politiker und krimineller Einflüsse droht diesem Tierheim nun das Aus. Das THWA bittet um zahlreiche Protestschreiben an die Botschaft der Ukraine in Österreich.

Pyrohovo bei Kiew: hier stand einst ein Hundeschlachthof, die Budka, in dem Tausende Hunde durch Gift oder rohe Gewalt ein Ende unter kaum vorstellbaren Schmerzen fanden. Das THWA war maßgeblich an der Schließung der Budka beteiligt und unterstützte den Umbau in ein modernes Tierheim politisch wie finanziell. Nun erreichte THWA-Präsident Christian Janatsch ein Hilferuf unserer ukrainischen Partnerorganisation SPA-SOS. Demnach hätte im Tierheim eine Razzia durch ein Anti-Drogen-Sonderkommando stattgefunden. Der Grund:
angeblich hätten die Tierschützer "gefährliche, verbotene Euthanasiedrogen" dort gelagert.

Dazu Christian Janatsch: "Ein völliger Unfug. Bei den Mitteln handelt es sich um übliche Präparate wie Pentobartital. Die Einfuhr und Lagerung der Medikamente ist von den Behörden seit zwei Jahren genehmigt. Die Razzia ist vielmehr der erste Schritt, das Tierheim ganz zu schließen und die Hunde nach alten "catch and kill"-Kriterien zu töten. Das THWA bittet um zahlreiche Protestschreiben an die Botschaft der Ukraine, Adresse bei uns erhältlich"

Gründe für die Schikanen gibt es viele:
· Die feine Hundehaut kann lukrativ für Schuhinnenfutter verwendet werden
· Das Tierheim steht in direkter Konkurrenz durch das öffentlich geleitete Animals in the City Centre, das von korrupten Ex-Hundefängern geleitet wir= d und das sich jeglicher Transparenz oder Kontrolle entzieht.
· Die Mafia erzielt Riesengewinne durch Wetteinsätze bei Hundekämpfen

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Mag. Alexander Willer,
Hundereferent des THWA,
Tel.: 02243 / 22964-15

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