Frühes Christentum am Donaulimes in Traismauer

NÖ Beitrag zu Archäologischem Weltkongreß in Wien

St.Pölten (NLK) - Im September des heurigen Jahres findet in Wien ein "Weltkongreß für christliche Archäologie" statt, bei dem es um die Erforschung von Zeugnissen frühchristlicher Besiedlung geht. Niederösterreich steuert dazu vom 8. Mai bis 1. November im Schloß Traismauer die Ausstellung "Frühes Christentum am österreichischen Donaulimes" bei. Gemeinsam mit dem Österreichischen Archäologischen Institut und der Akademie der Wissenschaften, aber auch mit Hilfe vieler Leihgeber von Museen entlang des Donaulimes von Passau bis Carnuntum, wird eine umfassende Schau gestaltet, die Einblicke in die Spätantike und in die Zeit der Entstehung des Christentums gibt. Österreich ist seit dieser Zeit ein christliches Land, was sich auch in den Wirren der Völkerwanderung kaum änderte. Im frühen 9. Jahrhundert gab es mit der Slawenmission in Niederösterreich von Salzburg und Passau aus einen weiteren Impuls. Das Leben der niederösterreichischen Heiligen Florian und Severin wird dargestellt, wobei ausführlich auf das heidnische Umfeld und auf die orientalischen Kulte eingegangen wird. Man sieht auch Fundstücke mit christlicher Symbolik und Grundrisse frühchristlicher Kirchen.

Traismauer selbst hat einen deutlichen Bezug zum Ausstellungsthema: Dort wurde der slawische Fürst Pribina aus Nitra vom Salzburger Erzbischof Adalram in der Martinskirche getauft. Sie ist samt Unterkirche ebenfalls zu besichtigen. Begleitend zur Ausstellung zeigen zeitgenössische Künstler in Installationen ihren Bezug zum Christentum.

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