FCG: "Karenzgeld für alle" nur bei Reform des FLAF!

FCG-BS Klein: "Keine finanziellen Leistungen am Rücken der Arbeitnehmer!" Wien (OTS) - "Die Finanzierung und die Frage der sozialen Gerechtigkeit sollte bei der Forderung eines "Karenzgeldes für alle" im Vordergrund stehen", erklärte heute der Bundessekretär der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) Karl Klein und kritisierte, daß bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Reformpläne für den Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) vorhanden wären. Nach Ansicht des FCG-Bundessekretärs geht die Idee eines "Karenzgeldes für alle" am wirklichen Problem vorbei". Der "Schwenk" der Sozialdemokraten ändere nichts an der Tatsache, daß nur die Arbeitnehmer der Privatwirtschaft in den FLAF einzahlen, aber alle daraus eine Leistung schöpfen wollen.

"Der FLAF wurde ausschließlich zur Finanzierung der Familienbeihilfen der Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft eingerichtet. Streng genommen hätte der FLAF auch damit kein Karenzgeld auszubezahlen. Das Karenzurlaubsgeld ist ein Anspruch aus der Arbeitslosenversicherung. Der Arbeitslosenversicherungsfonds wird daher ebenfalls nur aus den sogenannten "Arbeitskosten" der Privatwirtschaft finanziert", so Klein.

Für den FCG-Bundessekretär steht damit fest, daß es ohne eine Reform des FLAF auch kein "Karenzgeld für alle" geben kann, außer die Bundesregierung verfolgt eine sozial ungerechte Gießkannenpolitik.

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