Kröll: Nein zur täglichen doppelten Preisauszeichnung

Tourismus lehnt derzeitigen Entwurf des EWAG ab - "Wirte bereits jetzt mit ausufernder Bürokratie konfrontiert"

pwk - Die Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft lehnt den derzeitigen Entwurf des Euro-Währungsangabengesetzes (EWAG) wegen übertriebener bürokratischer Regelungen für Kleinstunternehmen im Dienstleistungsbereich ab. Die durch die überbordende Bürokratie bereits hart getroffenen Wirte und Hoteliers sollen nicht noch zusätzlich verpflichtet werden, durch Monate hindurch ihre Tagesmenüs bzw auf einer Tafel vor dem Lokal angeschriebenen Tagesspezialitäten täglich doppelt auszeichnen zu müssen, betont Bundessektionsobmann Komm.Rat Hansjörg Kröll. Umrechnungstabellen würden auch genügen. ****

Mehr als 80 Prozent der gastgewerblichen Betriebe sind Kleinstunternehmen mit bis zu vier Mitarbeitern. Weitere zehn Prozent haben bis zu neun Beschäftigte. Somit wären fast 50.000 Kleinst- und Kleinunternehmen von den Formalerfordernissen des EWAG betroffen. Viele Wirte und Hoteliers, die ja meist selbst im Unternehmen mitarbeiten, müssen schon jetzt viel wertvolle Zeit in die Verwaltungsarbeit investieren. Jede weitere Arbeit verursacht unnötig zusätzliche Kosten.

"Es fragt sich wirklich, ob der Nutzen für die Gäste und der Aufwand für den Unternehmer noch in einer vertretbaren Relation stehen. Umrechnungstabellen würden in einer solchen Situation auch genügen. Kleinunternehmer stöhnen heute bereits unter hohen Steuern und ausufernden arbeitsrechtlichen Bestimmungen. Sie in einer solchen Situation noch weiter mit zusätzlicher Manipulation über Gebühr zu belasten, ist unverantwortlich", stellt Kröll wörtlich fest.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Syndikus Dr. Paul Schimka
Tel. 501 05 DW 3567

Bundessektion Tourismus und Freizeitwirtschaft

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/EWAG