Sallmutter irrt +++Pharmig: Ausgabenwachstum bei Arzneimitteln ist fast ausschließlich auf reines Mengenwachstum zurückzuführen+++

Wien(OTS) - Der Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, Hans Sallmutter, irrt: erste der
Pharmig vorliegende Analysen für 1998 zeigen deutlich, daß die Steigerung der Ausgaben für Arzneimittel, die die Sozialversicherung refundiert, fast zur Gänze auf ein Mengenwachstum zurückzuführen sind. Die Mutmaßung Sallmutters, daß die Preise für Arzneimittel "um mehr als 10 Prozent" (Zitat Sallmutters im "Kurier" von heute) angestiegen seien, ist daher
als grob falsch zu bezeichnen. Tatsächlich befinden sich die
Preise insbesondere für bereits länger auf dem Markt befindliche Arzneimittel im Rahmen der Sozialversicherung seit Jahren im Sinkflug.

Zwt.: Wir brauchen kreative Lösungen!

Die Pharmig, Vereinigung pharmazeutischer Unternehmen, versteht
zwar die Sorgen der Sozialversicherung, deren Beiträge nur geringfügig anwachsen, in gewissen Segmenten aber hohe Ausgabenzuwächse zu verzeichnen hat. Es wäre daher, so die Pharmig, hoch an der Zeit, gerade Arzneimittelausgaben im Kontext des gesamten Gesundheitswesens zu beleuchten. Die "Gewinner"
dieser Entwicklung sind nicht nur die Patienten, die dank moderner und innovativer Medikamente eine Heilung oder Linderung ihrer
Leiden erfahren, sondern auch andere Segmente des
Gesundheitswesens (z.B. die Spitäler) und die Volkswirtschaft
(z.B. durch Verminderung von Fehlzeiten am Arbeitsplatz). Im Sinne des von ihr erarbeiteten Integrierten Gesundheitssystems (IGS) fordert die Pharmig daher alle im Gesundheitswesen Tätigen auf, nach kreativen statt einseitigen Lösungen zu suchen, um das prinzipiell sehr gute heimische Gesundheitswesen durch zukunftsorientiertes Handeln noch besser zu machen und im
Gegensatz zu anderen Ländern Herrn und Frau Österreicher das zu ersparen, was bisher nicht in den Intentionen der österreichischen Gesundheitspolitik lag: heiße Debatten über Rationierungen bis hin zur Triage.
++rm

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