Hintner: Tarifreform auch zwischen Schiene und Bus!

Mit einem Fahrschein von Wien nach Mödling

Niederösterreich, 9.2.1999 (NÖI) "Wenn nicht bald eine Tarifreform in die Wege geleitet wird, werden wir die Pendler nie vom Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel bringen", erklärte LAbg. Hans Stefan Hintner.****

"Neben einer Ausweitung der Kernzone auf das Wiener–Umland mit dem Ziel, mit einem Fahrschein von Wien nach Mödling fahren zu können, besteht auch beim Tarifunterschied zwischen Schiene und
Bus dringender Handlungsbedarf."

Während in Wien bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Schiene und Bus kein tariflicher Unterschied gemacht wird, werden die Benützer öffentlicher Verkehrsmittel außerhalb der Bundeshauptstadt gezwungen, bei Zeitkarten des VOR (z.B. Wochenkarte) für die Busbenutzung mehr Geld auf den Tisch zu legen. "Die tarifliche Ungleichbehandlung
ist vor allem für jene Pendler ungerecht, die auf Busse angewiesen sind und wo es keine alternativen Schienenwege zu ihren
Heimatorten gibt", so Hintner.

In diesem Zusammenhang sei auch die Einführung eines Taktfahrplanes der Buslinien hin zur Südbahn notwendig, um den Verkehrsverbund für Pendler attraktiver zu gestalten. "Bei all diesen Forderungen sind die zuständigen Wiener SP–Politiker gefordert, endlich ihre Scheuklappenpolitik, die bei der Wiener Landesgrenze endet, aufzugeben", betonte Hintner.

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