Mit Geldern aus Brüssel vom Grenzland zum Kernland

Sobotka: Wir wollen zielgenaue, regionale Projektförderung

St.Pölten (NLK) - Das EU-Strukturpolitikprogramm 1995-1999 geht in sein letztes Jahr. Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zieht deshalb Bilanz: "Zu den 2,16 Milliarden Schilling der EU flossen noch 3,09 Milliarden Schilling nationale Fördergelder in niederösterreichische Projekte."

In den Ziel 2 (Teile von NÖ-Süd) und Ziel 5b (z.B. Waldviertel)-Gebieten wurden mit 3,49 Milliarden Schilling 7.000 Projekte unterstützt. Dabei wurden Investitionen in der Höhe von 15,8 Milliarden Schilling ausgelöst. Auch auf dem Arbeitsmarkt kam es zu nachhaltigen Auswirkungen. "Rund 6.000 Arbeitsplätze wurden durch diese Projekte neu geschaffen, weitere 22.000 abgesichert", informiert Sobotka.

Zudem wurden 120 grenzübergreifende Projekte im Rahmen von INTERREG mit einem Gesamtvolumen von 161 Millionen Schilling finanziert. An drei von vier Projekten waren Partner aus Tschechien und der Slowakei aktiv beteiligt. Durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werde die europäische Idee am besten sichtbar. "Bei der Regionalförderung 2000-2006 müssen wir uns intensiv auf die Erweiterung der EU vorbereiten", so Sobotka.

Die ersten Schritte habe Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll mit der Grenzlandförderung in der Höhe von einer Milliarde Schilling bereits gesetzt. Außerdem fordere Niederösterreich, so der Finanz-Landesrat, mehr Eigenverantwortung der Bundesländer bei der Fördergebietsabgrenzung. Der Leitfaden ist ab sofort auch im Internet zu finden: www.noel.gv.at/service/RU/RU2/europa/index.htm

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