"Wirtschaftsklima Österreich - Herbst 1998"

Neuerscheinung aus 'Zahlen, Daten, Fakten'

Wien (PWK) - Die Wirtschaftskammer Österreich führt zweimal im Jahr eine Umfrage durch, die sich unter anderem mit Fragen der allgemeinen Wirtschaftslage, der Arbeitsplatzsicherung, dem Konsumklima und den Inflationsursachen befaßt. Ergebnisse dieser Umfragen werden in der im Leistungsbereich 'Zahlen, Daten, Fakten' erscheinenden Publikation "Wirtschaftsklima" publiziert. Für die im Oktober/November 1998 unter 1.500 Personen durchgeführte Umfrage ergibt sich folgendes Bild: ****

Für die kommenden zwölf Monate gehen die Erwartungen der Bevölkerung an die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage eher in Richtung Stabilität. An ein Gleichbleiben glauben 42 Prozent, 27 Prozent reagierten in Richtung Verbesserung und 29 Prozent bleiben pessimistisch.

Für die Zukunft ist die Einschätzung der finanziellen Lage etwas optimistischer. Es glauben 62 Prozent, daß die finanzielle Lage in ihrem Haushalt in den kommenden zwölf Monaten gleichbleiben wird, 19 Prozent äußerten sich optimistisch und 17 Prozent pessimistisch.

Die allgemeine Standardfrage zum Thema Konsumklima ergibt folgendes Bild: 39 Prozent vermuten, daß der Augenblick für größere Anschaffungen, wie Möbel, elektronische Geräte, usw., günstig ist, 20 Prozent meinen, er ist eher ungünstig, während 39 Prozent es nicht genau einschätzen wollen.

In einer weiteren Standardfrage wird erhoben, welchen Ursachen im Bewußtsein der Bevölkerung die meiste inflationäre Wirkung zukommt und auch hier muß festgestellt werden, daß die Hierachie der Ursachenwahrnehmung unverändert bleibt.

Die Politik der Regierung wird am häufigsten als determinierender Faktor in Betracht gezogen. Rund 63 Prozent glauben, daß sie für die Teuerung verantwortlich ist (Frühjahr 1998: 74 Prozent). Die anderen Möglichkeiten rangieren mit Abstand dahinter. 21 Prozent glauben, daß Auslandsfaktoren verantwortlich sind, 19 Prozent glauben, daß es die Ansprüche der Bevölkerung an den Lebensstandard sind. Preisforderungen der österreichischen Unternehmer werden von 19 Prozent der Bevölkerung genannt und 17 Prozent glauben, daß die wichtigste Teuerungsursache die Lohnforderungen der Gewerkschaften ist.

Das Wirtschaftsklima bezüglich der Arbeitsplätze ist immer noch von Instabilität geprägt. Es glauben 63 Prozent, daß die Arbeitsplätze in Österreich (eher) unsicher sind, während 36 Prozent an (eher) sichere Arbeitsplätze glauben. Für 53 Prozent ist die starke Belastung der österreichischen Wirtschaft durch den Staat für die Gefährdung der Arbeitsplätze hauptverantwortlich, gefolgt von wirtschaftlichen Krisen im Ausland (40 Prozent) und überhöhten Lohnforderungen (27 Prozent).

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