Vladyka: Studentinnen, Bäuerinnen und kleine Selbständige würden von der Erhöhung der NÖ Familienhilfe profitieren

"Karenzgeld für alle" heißt Abkehr vom Versicherungsprinzip und Verschleuderung von Finanzmitteln

St. Pölten, (SPI) ”Die von den Sozialdemokraten bei der Sitzung des NÖ Landtages geforderte Erhöhung der NÖ Familienhilfe auf mindestens 6.000,- Schilling ist sozial und gerecht - denn gerade jene, die noch keine Einzahlungen in den FLAF geleistet haben und sich dadurch keinen Anspruch auf das Karenzgeld erworben haben, bekämen dadurch praktisch einen vollwertigen Ausgleich. Auch der zentralen Motivation von Förderungen, daß es nämlich gerade jene bekommen müssen, die es ganz besonders brauchen, würde damit entsprochen werden”, stellt SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka heute erneut fest. Eine Erhöhung der NÖ-Familienhilfe würde besonders Studentinnen, Bäuerinnen und kleinen Selbständigen zugute kommen, wobei mit der von der SPÖ geforderten Erhöhung des Pro-Kopf-Einkommens auch noch der Kreis der Anspruchsberechtigten entsprechend größer würde.****

Dagegen zielt die Einführung des "Karenzgeld für alle" nur auf die Schaffung eines "Gießkannenprinzips” ab, wodurch nur wertvolle Budgetmittel verschleudert werden würden. Diese Politik würde nur zu einem neuen Sparpaket führen, das dann wieder die Familien trifft. Die SPÖ ist für einen solchen Kurs nicht zu haben. Jene, die viele Jahre brav ihre Beiträge in den FLAF für ihr späteres Karenzgeld eingezahlt haben, könnten sich dann schön bedanken. Sie müßten entweder eine massive Reduzierung der Leistungen hinnehmen, oder, was auf das gleiche hinauskommt, eine erhöhte Steuerbelastung. "Aber offenbar geht es der ÖVP hierbei gar nicht um die Sache, sondern nur um gut klingende Wahlkampfslogans", so Vladyka weiter.

Die Sozialdemokraten treten dafür ein, das Karenzgeld auf eine Höhe anzuheben, damit die Existenz und die Lebensbedürfnisse gesichert sind. Vor allem sollen AlleinerzieherInnen wieder zwei Jahre Karenzzeit erhalten. Der Kreis der BezieherInnen einer finanziellen Absicherung soll auch auf die in Ausbildung befindlichen jungen Mütter, geringfügig Beschäftigte und Familien mit niedrigem Einkommen ausgedehnt werden. Dies kann auch mit der NÖ Familienhilfe gemanagt werden, die positiven Erfahrungen sind hier bereits seit Jahren nachzulesen.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN