Mikl-Leitner plant Initiative für Jungunternehmerinnen

NÖ: Frauenarbeitslosigkeit im dritten Monat in Folge rückläufig

Niederösterreich, 7.2.99 (NÖI) Einen Motivationsschub für Frauen sich als Unternehmerinnen zu engagieren, will VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner. Derzeit liege die Selbständigkeit bei den Frauen deutlich hinter den Männern. "Jeder dritte Unternehmer ist eine Frau", so Mikl-Leitner, "zudem liegt die Selbständigkeit in Österreich deutlich hinter dem EU-Trend. In Österreicher liegt die Unternehmerquote bei 6,8%, in
ganz Europa ist diese Zahl bereits zweistellig."****

In Niederösterreich ist es uns gelungen, bei den unselbständig beschäftigten Frauen entgegen dem Strom auf Bundesebene zu schwimmen. So ist Niederösterreich das einzige Bundesland, wo die Frauenarbeitslosigkeit bereits das dritte Monat in Folge sinkt.
Ende Jänner gab es um 3,5% weniger arbeitslose Frauen als im Vorjahr. Damit wird die Entspannungstendenz zunehmend gefestigt. Diesen positiven Trend wollen wir nun auch für Initiativen im Frauen-Unternehmertum nützen. Einerseits plant Mikl-Leitner die Einrichtung von Frauen-Arbeitskreisen für Jungunternehmerinnen und andererseits sollen vorhandene Strukturen genutzt werden, um
Frauen auf den Schritt in die Selbständigkeit vorzubereiten, so
die VP-Managerin. Genaueres könne sie aber derzeit noch nicht dazu sagen, da sie nicht in laufende Gespräche eingreifen wolle.

Mikl-Leitner führt die positive Arbeitsmarkt-Entwicklung in Niederösterreich auf die ständigen Bemühungen des Landes, den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort Niederösterreich auszubauen, zurück. "Die aktuellen Arbeitsmarktdaten bestätigen den positiven Trend am niederösterreichischen Arbeitsmarkt. Ende Jänner waren 1,5% oder 765 weniger Arbeitslose gemeldet als im Vorjahr - österreichweit waren 868 Personen weniger arbeitslos gemeldet", freut sich VP-Landesgeschäftsführerin.

"Zahlreiche konkrete Beschäftigungsprojekte innerhalb der Pröll-Prokop-Jobinitiative haben in unserem Bundesland bereits tausende Jobs geschaffen. Wir werden aber auch in Zukunft alles daran setzen, um diesen positiven Trend nicht abreißen zu lassen. Wir wollen die Beschäftigungslokomotive in Österreich bleiben", so Mikl-Leitner.

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