Integrationsfonds unterstützt die Forderung der Jugendprojekte

J. Seitner: Amnestie für "illegale" Jugendliche

Wien (OTS) - Leiter des Wiener Integrationsfonds Johannes Seitner tritt für die Legalisierung des Aufenthalts jener Jugendlichen ein, die seit Jahren in Österreich leben, aber keinen legalen Aufenthaltstatus haben. "Die "Illegalität" ist meist nicht selbstverschuldet. So hat zum Beispiel eine Fristversäumnis des Erziehungsberechtigten, die vor Jahren passierte zur Folge, daß diese Jugendlichen für immer zur "Illegalität" verdammt werden," so Seitner heute in einer Aussendung. "Wir schlagen deshalb vor, diesen Jugendlichen die Chance zu geben, hier, wo sie zu Hause sind und wo sie sich zu Hause fühlen, eine Existenz aufzubauen", sagte Seitner. Die Befürchtungen, daß eine Amnestie Signalwirkung haben werde, teile er nicht, weil in Österreich die Neuzuwanderung klar geregelt sei. In einem Brief an die Jugendprojekte "Backbone", "Back on Stage" und "Echo" , die in einer Petition "Amnestie für integrierte, aber schuldlos illegal in Österreich lebende Jugendliche und junge Erwachsene" forderten, betonte Seitner, daß er die Petition unterstütze und Innenminister Karl Schlögl um eine großzügige und humane Lösung ersucht habe.

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