Drosendorf: Besondere Attraktion zum Valentinstag

Blumenheilige Valentina wiederentdeckt

St.Pölten (NLK) - Drosendorf ist ein malerisches mittelalterliches Grenzstädtchen im nördlichen Waldviertel. In der spätgotischen Martinskirche mit ihrem barocken Innenleben findet sich eine makabre ebenso wie schöne und attraktive Besonderheit: In einem Glassarg liegt hier die heilige Valentina, eine antike Römerin. Ihr dürres Gerippe ist gezeichnet von funkelnden Edelsteinen und einem glänzenden spitzenbesetzten Brokatgewebe. Der Kopf ist auf zwei rote Samtpolster gebettet, das linke Bein leicht angewinkelt und mit Schmuck behängt.

Was hat es mit Valentina für eine Bewandtnis? Die kostbare Reliquie ist ein Geschenk des Papstes an die Gemahlin des österreichischen Botschafters beim Heiligen Stuhl. Das Echtheitszertifikat aus dem Jahr 1702 liegt bei. Katharina Eleonore Gräfin Lamberg nahm das Geschenk mit in die Heimat nach Drosendorf, wo der Sarg schließlich in der Martinskirche aufgestellt wurde.

Diese in den Katakomben von Rom verstorbenen Frau (Sterbejahr 317) wird am heurigen Valentinstag besonders gefeiert:
Niederösterreichische Gärtner und Floristen haben Valentina bei einem Besuch in der Drosendorfer Kirche wiederentdeckt. Sie werden die Blumenheilige und die ganze Martinskirche am kommenden Valentinstag, 14. Februar - es ist heuer gleichzeitig der Faschingssonntag -, entsprechend schmücken und in den Mittelpunkt des heurigen Blumentages stellen. Ein Hochamt um 10 Uhr ist der heiligen Valentina gewidmet, anschließend begeht der ganze Ort samt vielen zu erwartenden Gästen ein kulinarisches Fest zu Ehren der antiken Blumenheiligen.

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