Niederösterreich äußerst aktiv in der Suchtvorbeugung

Schwerpunkte: Schulprojekte und Streetworking

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich legt im Bereich des Drogenmißbrauchs das Hauptaugenmerk auf Suchtprävention. Das Gesundheitsform NÖ startete daher zahlreiche Initiativen, um die Jugendlichen über den Drogenmißbrauch aufzuklären: "Der Schwerpunkt liegt dabei auf Vorbeugungs-Projekten zum Thema Drogen in Schulen und Jugendzentren, auf Lehrerfortbildung sowie in weiterer Folge auf Streetworking bei Clubbings", faßt Birgit Jung, Geschäftsführerin des Gesundheitsforum NÖ, zusammen. Beispielsweise wird in Schulen Präventionsarbeit geleistet, indem die Schüler davon überzeugt werden, auch ohne Drogen ihr Leben zu meistern. Im Vordergrund steht die Persönlichkeitsentwicklung.

Durchgeführt werden die Projekte von der Landesstelle für Suchtvorbeugung, die Informations-Drehscheibe für alle relevanten Einrichtungen ist. Geleitet wird die Stelle vom erfahrenen Diplomsozialarbeiter Prof. Kurt Fellöcker, der auch mit den anderen Bundesländern und mit der Gendarmerie zusammenarbeitet. Außerdem verfügt er über alle relevanten Informationen zum Thema Drogen. "Nicht abschrecken, sondern aufklären" heiße die Devise der Fachstelle. Jung: "In Niederösterreich gibt es derzeit rund 2.500 Drogenabhängige, Tote gab es 1996 18, 1997 nur mehr 13." Das sei immerhin ein Rückgang von fast 30 Prozent. Generell ist der Drogenkonsum rückgängig." Birgit Jung führt das auch auf die gute Aufklärungsarbeit des Landes zurück. Das Land investiert 1999 in die Suchtvorbeugung immerhin 3,5 Millionen Schilling, 1997 waren es noch eine Million Schilling.

Seit einem halben Jahr hat Niederösterreich keinen eigenen Drogenkoordinator. Für Landesrat Dr. Hannes Bauer erfüllt ein eigener Drogenkoordinator eine wichtige strategische Funktion. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Dr. Hannes Bauer diskutieren derzeit noch darüber, ob und wann diese Stelle wieder besetzt wird. Beide sind sich einig, daß momentan ein hervorragender Drogenbeauftragter und ein engagierter Mitarbeiter der Fachstelle für Suchtprävention gute Arbeit leisten. Die Suchtvorbeugung komme also keinesfalls zu kurz. Derzeit teilen sich der Drogenbeauftragte und der Leiter der Fachstelle für Suchtvorbeugung die Arbeit des Drogenkoordinators.

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