Der neue Monatsbericht der Europäischen Zentralbank (EZB)

EZB setzt auf Information und Kommunikation zur Vertrauensbildung

Wien (OTS) - In einem Gespräch mit österreichischen
Journalisten erläuterte OeNB-Gouverneur Dr. Klaus Liebscher
die Instrumente, mit denen die Europäische Zentralbank (EZB)
und die Oesterreichische Nationalbank die interessierte Öffentlichkeit über die Entwicklung des Eurosystems
informieren werden:

- Der seit Inkrafttreten der Währungsunion am 1. Jänner 1999
von der EZB veröffentlichte Wochenausweis des Eurosystems enthält einen konsolidierten Finanzausweis des Euro- Währungsgebiets. Er ersetzt den Wochenausweis der OeNB, der
bis 31. Dezember 1998 erschienen ist.

- In dem soeben erstmals publizierten EZB-Monatsbericht
werden die im EZB-Rat getroffenen geldpolitischen
Beschlüsse erläutert und mit Hilfe von Analysen des wirtschaftlichen Umfelds transparent gemacht. Der Bericht enthält auch Statistiken über die Entwicklung des Euro- Währungsgebiets und Artikel zu Themen, die für die
Tätigkeit der EZB von besonderer Relevanz sind. Damit
kommt die EZB auch ihrer satzungsgemäßen Verpflichtung
nach, mindestens vierteljährlich Berichte über ihre Arbeit
zu veröffentlichen.

- In vierteljährlichem Abstand - März, Juni, September,
Dezember - enthält der Monatsbericht eine erweiterte Darstellung der wirtschaftlichen Hintergründe der
Geldpolitik, wobei auch auf die Entwicklung der
Finanzpolitik eingegangen wird.

- Erstmals am 15. April 1999 wird der EZB-Jahresbericht
erscheinen, mit einer umfassenden Darstellung der
geldpolitischen Entwicklungen des abgelaufenen Jahres und
der Arbeit der Europäischen Zentralbank in diesem Zeitraum.

Aufgrund der dezentralen Konstruktion des Eurosystems
spielt die Information der Entscheidungsträger und der interessierten Öffentlichkeit in den 11 Mitgliedsstaaten der Währungsunion für die Umsetzung der Geldpolitik und die
Stärkung des Vertrauens in den Euro eine besondere Rolle. Mit
ihrem umfassenden Berichtswesen (das auch über die Internet-
Seite www.ecb.int verfügbar ist) will die EZB diesen
Anforderungen gerecht werden.

Die Oesterreichische Nationalbank wird im Rahmen der Aufgabenteilung im Eurosystem für die aktive Verbreitung der Publikationen in Österreich sorgen. Interessenten können alle Materialien über das OeNB-Servicetelefon (01) 404 20-6666
kostenlos anfordern.

Darüber hinaus wird die OeNB auch in Zukunft ihre ”Statistischen Monatshefte” und vierteljährlichen ”Berichte und Studien” über die Entwicklung der heimischen
Volkswirtschaft herausgeben sowie im OeNB-Jahresbericht über
ihre Tätigkeit im abgelaufenen Jahr Rechenschaft ablegen.

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