Auer: Kampagne für ein kinderfreundliches Österreich

Bewußtseinsbildung in Sachen Kinderbetreuung und Kindersicherheit - SPNÖ setzt entsprechende Schwerpunkte

St. Pölten, (SPI) - Nächste Woche startet eine wichtige Kampagne des Frauenministeriums in Sachen Bewußtseinsbildung für Kinderbetreuung und Kindersicherheit. "Platz da für ein kinderfreundliches sicheres Österreich!" heißt die neue Kampagne auf Initiative von Frauenministerin Barbara Prammer, die zwei Zielsetzungen verfolgt:
Zum einen geht es um das Bewußtmachen von Kinderbetreuungseinrichtungen als pädagogisch wertvolle Einrichtungen, zum anderen um das Sichtbarmachen von Gefahren, die im Haushalt oder durch Spielzeug für Kinder drohen. In diversen verschiedenen Fensehspots erzählen Kinder selbst, warum sie gerne in den Kindergarten gehen oder warum es etwa wichtig ist, einen Fahrradhelm zutragen", informiert die Sozialsprecherin der SPNÖ und NÖ-Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer. ****

Das Thema "Sicherheit" für die Kleinsten kann nicht genug aufgearbeitet werden, zumal viele Gefahrenstellen im Haushalt in den Augen der Eltern gar nicht als solche gesehen werden. Die Eltern sollen dazu animiert werden, sich das erarbeitete Informationsmaterial zu Sicherheit im Haushalt zu besorgen. Auch das Thema Kinderbetreuung, dem sich die NÖ Sozialdemokraten auf Landesebene besonders annehmen, soll verstärkt in das Bewußtsein der Eltern gerückt werden. In ganz Österreich fehlen noch immer 120.000 bis 140.000 Betreuungsplätze, wobei in Niederösterreich vor allem im Bereich der Kleinkinderbetreuung Nachholbedarf besteht.

In Niederösterreich sehen die Sozialdemokraten in der Einrichtung von sogenannten "Kiddy-Clubs" für die Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen und in einer Qualifikationsoffensive für Tagesmütter und -väter wichtige Schwerpunkte einer zukunftsgerichtete Familienpolitik. Die "Kiddy-Clubs" sollen dabei den privaten und kommunalen Betreuungseinrichtungen der Kindergärten gleichgestellt werden. "Die bestmögliche Betreuung der Kleinsten muß uns einfach etwas wert sein", so Abg. Auer. Weiters soll in diesem Zusammenhang ein eigenes Berufsbild für Tagesmütter und -väter geschaffen werden. Durch eine verpflichtende Anstellung bei Trägervereinen, wie z. B. Volkshilfe oder Caritas etc., sollen gleichzeitig alle Tagesmütter und -väter ab einer ganztägigen Betreuung von zwei Kindern sozial-und pensionsrechtlich abgesichert werden. "Auch dieser Zielsetzung, im Familien-Schwerpunktprogramm der SP-Niederösterreich verankert, wurde ein eigener Antrag der SP-Landtagsfraktion bei der vergangenen Landtagssitzung gewidmet", so die SPNÖ-Frauenvorsitzende abschließend.
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