Motz: Farnleitner und Pröll lassen Niederösterreich im Stich

Schleunigst die Ablehnung der Nordautobahn durch Landesverkehrsreferent Pröll "bereinigen"

St. Pölten, (SPI) - "Mittlerweile sollte es sich auch bis zur NÖVP durchgesprochen haben, daß nur jenes verwirklicht werden kann, was auch bei den zuständigen Stellen eingefordert wird. Die Ablehnung der Nordautobahn im NÖ Landesverkehrskonzept 1997 durch den Landesverkehrsplaner und den zuständigen Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll war damit ein "gewichtiger Patzer", für den das Weinviertel und die tausenden Pendler noch jahrelang die Zeche zahlen müssen. Offensichtlich gibt es zwischen Wirtschaftsminister Farnleitner, der für den Straßenbau verantwortlich ist, und Landesverkehrsreferent Erwin Pröll Kommunikationsschwierigkeiten -denn bis heute ist es Pröll nicht gelungen, wichtige verkehrspolitische Forderungen im Wirtschaftsministerium durchzusetzen", stellt SP-Landtagsabgeordneter Mag. Wolfgang Motz heute fest.****

So muß Niederösterreich weiterhin auf einen vollwertigen Ausbau der Westautobahn sowie der Südautobahn, auf eine Errichtung der Nordautobahn, auf eine neue Donaubrücke bei Traismauer, eine neue Donauquerung östlich von Wien, auf eine S 34 sowie auf einen
Ausbau der S 33 im NÖ Zentralraum warten. Dies ist wohl nicht zuletzt auf die völlig unzureichende Stellungnahme der Verkehrsabteilung des Landes NÖ zum Masterplan Verkehrsminister Einems zurückzuführen. Der oberste Verkehrsplaner des Landes, HR Dr. Zibuschka, spricht sich in dieser beispielsweise dezidiert
gegen einen vollwertig dreispurigen Ausbau der Westautobahn aus, wohl auch aufgrund einer Weisung seines obersten Chefs, Landeshauptmann Erwin Pröll. Das Wirtschaftsministerium handelt damit entsprechend der total konfusen Verkehrspolitik von Landesverkehrsreferent Pröll und verweigert Niederösterreich wichtige Infrastrukturmaßnahmen. Während die VP-Niederösterreich nun um Schadensbegrenzung bemüht ist, bleiben die Pendler und die Verkehrsteilnehmer, aber auch die um eine Hebung der Standortqualität und eine Verbesserung der Lebensqualität bemühten Regionen auf der Strecke. Die NÖ Sozialdemokraten fordern Landesverkehrsreferent Pröll auf, mit dem für den Straßenbau verantwortlichen Wirtschaftsminister Farnleitner endlich in entsprechende Gespräche einzutreten und ihn von den für Niederösterreich so fatalen negativen Entscheidungen über wichtige Infrastrukturprojekte abzubringen”, so Abg. Mag. Wolfgang Motz abschließend.
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