Friewald fordert Niederlassungsfreiheit für Fachärzte

55.000 Einwohner und 2 Augenärzte sind eine Katastrophe

Niederösterreich, 3.2.1999 (NÖI) "55.000 Einwohner und zwei Augenärzte. Das ist eine Katastrophe für den Bezirk Tulln. Wenn ein Augenarzt gebraucht wird, beträgt die Wartezeit für einen Termin mindestens vier Monate. Ich fordere daher die
Niederlassungsfreiheit für Fachärzte in der Raumordnung", erklärte LAbg. Rudolf Friewald. ****

Es könne nicht angehen, daß die Bewohner des Bezirkes gezwungen sind, ihre Arztbesuche in Wien wahrzunehmen, weil die Versorgung im eigenen Bezirk absolut nicht funktioniert. So gibt es im ganzen Bezirk neben zu wenig Augenärzten auch zu wenig Gynäkologen und zu wenig Zahnärzte. Die restriktiven Bestimmungen über die Niederlassung von Fachärzten müssen ein Ende haben. Nur so können wir eine gute gesundheitliche Versorgung in unserem Bezirk garantieren, so Friewald weiter.

Friewald wies in diesem Zusammenhang darauf hin, daß er bereits Gespräche mit Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka aufgenommen habe. Nach einer Lösung in dieser sehr wichtigen Frage wird gesucht. "Wenn wir von Regionalisierung sprechen, muß diese Regionalisierung auch auf dem Gebiet der Gesundheit gegeben sein. Eine Abwanderung der ländlichen Bevölkerung in die Städte, wo die Versorgung noch stimmt, kann nur so verhindert werden, betonte Friewald.

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