Hofbauer: ÖBB spart auf Kosten unserer Pendler - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll verhindert das Schlimmste

Schlögl soll statt SBT forcieren auf seinen Verkehrsminister

einwirken

Niederösterreich, 2.2.1999 (NÖI) "Offensichtlich hat nun auch der Verkehrssprecher der Sozialisten in Niederösterreich erkannt, daß die ÖBB auf Kosten unserer Pendler sparen. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll konnte bisher das Schlimmste aufhalten. So konnte erst durch den massiven Druck des Landeshauptmannes verhindert werden, daß es zur Einsparung von drei Personenzügen über Marchegg durch die ÖBB gekommen ist. Es wird jetzt ein D-Zug über diese Strecke fahren. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ist es auch gelungen,
einen Nebenbahn-Vertrag abzuschließen, der 26 Nebenbahnen in unserem Land rettet. Die Einstellung des Güterverkehrs auf der Mariazeller-Bahn ist ein Vertragsbruch seitens der ÖBB. Während bei den ÖBB nichts weitergeht, haben wir mit den Wieselbussen ein ganzes Verkehrssystem aufgebaut. Es wäre an der Zeit, wenn die Sozialisten den ihnen ja nicht so fern stehenden ÖBB nicht länger die Mauer machen und sich dafür einsetzen würden, Verbesserungen für unsere Pendler zu erreichen", erklärte der Verkehrssprecher der VP NÖ, LAbg. Johann Hofbauer.****

Hofbauer forderte in diesem Zusammenhang auch den neuen Parteivorsitzenden Schlögl auf, endlich bei seinem
Verkehrsminister darauf einzuwirken, daß er die wichtigsten Straßenverkehrswege in seinen "Lückenplan" aufnimmt. So fehlen sämtliche wichtigen Straßen in seinem Papier. Der Volkspartei Niederösterreich ist es aufgrund ihrer scharfen Proteste gelungen, daß die Spange Kittsee in diesen Desaster-Plan aufgenommen wurde. Zahlreiche andere wichtige Maßnahmen, wie der Ausbau der B3, der Ausbau der Westautobahn, der Ausbau der Südautobahn usw. fehlen noch immer.

"Wie wichtig es den Sozialisten mit dem Nahverkehr in Niederösterreich ist, sieht man an ihrer Einstellung zum Semmering-Bahntunnel. Dieses milliardenteure Loch soll auf Kosten fast sämtlicher niederösterreichischer Nahverkehrsprojekte errichtet werden", betonte Hofbauer.

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