Hostasch: Weitere Verbesserungen für Pflegebedürftige-

Neue Verordnung in enger Kooperation mit Betroffenen erarbeitet

31. Jänner 1999 (BMAGS).- Die mit 1. Februar in Kraft tretende Einstufungsverordnung zum Bundespflegegeldgesetz bringt deutliche Verbesserungen für pflegebedürftige Menschen. So können unter anderem künftig die Zuordnungen zu den einzelnen Pflegegeldstufen noch genauer als bisher durchgeführt werden. Vor allem aber wird den Bedürfnissen geistig oder psychisch behinderter Menschen in der Verordnung verstärkt Rechnung getragen. "Nach der Novelle des Bundespflegegeldgesetzes, die seit Jänner 15.000 Pflegegeldbeziehern 3000 Schilling mehr im Monat bringt, ist diese Verordnung die zweite wichtige Neuerung in diesem Jahr, die deutliche Besserstellungen für pflegebedürftige Menschen bringt", erklärt Sozialministerin Lore Hostasch. Das soziale Netz werde dadurch dichter und treffsicherer, so die Sozialministerin weiter.****

"Die nunmehrigen Verbesserungen wurden gemeinsam mit den
Betroffenen und deren Interessenvertretungen erarbeitet und stützen sich auf eine umfassende wissenschaftliche Begleitung und Evaluierung. Damit wird die Qualität des österreichischen Systems, mit dem der richtige Weg eingeschlagen wurde, nachhaltig gesichert und weiter verbessert", betont Hostasch.

Hostasch wies auch auf weitere Besserstellungen hin, die seit Jahresbeginn rechtlich verankert sind. So kann auf Wunsch des Pflegebedürftigen eine Vertrauensperson zur ärztlichen Untersuchung beigezogen werden. Im Sinne einer umfassenden Pflegevorsorge wurden weiters die Opfer von Verbrechen in das System einbezogen.

"Insgesamt wurde durch die Neuerungen die Position der Pflegebedürftigen und der Pflegenden, insbesondere der Angehörigen, gestärkt und positive arbeitsmarktpolitische Anreize geschaffen", betonte Hostasch.

Zur Unterstützung aller Pflegenden hat das Sozialministerium
eine "Beratung für Pflegende" eingerichtet. Das Pflegetelefon ist wochentags unter der Telefonnummer 01-544 15 97/300 erreichbar.

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