Keusch: Steuerreform - von linearen Entlastungen würden nur Besserverdiener profitieren

ÖVP-Vorschläge sind längst überholte Klientelpolitik

St. Pölten, (SPI) - Bei der derzeit diskutierten Steuerreform muß besonders darauf geachtet werden, daß es neben einer finanzielle Entlastung der Bürgerinnen und Bürger auch zu einer sozial gerechtfertigten Entlastung für alle kommt. Die derzeitigen Vorstellungen der ÖVP widersprechen dieser Zielsetzung - denn von einer linearen Senkung der Steuersätze würden vor allem Besserverdiener jenseits von 700.000 Schilling Jahresgage profitieren", stellt der Finanzsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Eduard Keusch, heute fest.****

Einem Kleinverdiener würden 200,- Schilling mehr, einem Großverdiener vielleicht 20.000,- Schilling monatlich netto mehr in der Brieftasche verbleiben. Die SPÖ vertritt dagegen den Standpunkt, daß vor allem Bezieher kleinerer Einkommen, seien sie Arbeiter, Angestellte, Beamte oder auch Landwirte und Selbständige kleinerer und mittlerer Einkommensschichten ganz besonders von einer Steuerreform profitieren sollen. die derzeitigen VP-Vorschläge sind im Geiste einer als überholt geltenden "Klientelpolitik" strikt abzulehnen, denn diese würden gesellschaftliche Gegensätze nur noch "finanziell" verstärken", so Abg. Keusch abschließend.
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