Kurzbauer: "Karenzgeld für alle" – ein Meilenstein in der Familienpolitik!

Niederösterreich, 30.1.99 (NÖI) Für eine rasche Umsetzung des Modells "Karenzgeld für alle", wie es von Familienminister Dr. Martin Bartenstein formuliert wurde, tritt der VP NÖ-Abg. z. NR Johann Kurzbauer ein. "Damit erhalten alle Mütter bzw Väter einen Karenzgeldanspruch, völlig unabhängig davon, ob sie zuvor einer Beschäftigung nachgegangen sind oder nicht. Von dieser Regelung profitieren würden in erster Linie sozial Schwache wie Schülerinnen und Studentinnen, Hausfrauen und geringfügig Beschäftigte, die derzeit keinen Anspruch haben. Für Selbständige und Bäuerinnen würde die Teilzeitbeihilfe auf Karenzgeldniveau angehoben", skizziert Kurzbauer das richtungsweisende Modell
näher. ****

Auch das oftmals problematische Verhältnis Beruf und Familie ließe sich dann leichter miteinander vereinbaren, nennt der VP-Mandatar einen weiteren Vorzug dieses Modells.

Gesichert ist auch die Finanzierung. Die jährlichen Mehrkosten von etwa 700 bis 800 Millionen Schilling sind durch Einnahmen aus dem Familienlastenausgleichsfond gedeckt, gleichzeitig könnten bei der Arbeitslosenversicherung Einsparungen von rd. 2,3 Mrd
Schilling erzielt werden.

"Weil uns das Wohl aller Mütter am Herzen liegt und uns jede Mutter auch gleich viel wert ist, werden wir mit aller Kraft versuchen, das Familienmodell 'Karenzgeld für alle' auch wirklich durchzusetzen", so Kurzbauer.

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