Cerwenka: Reform der Leistungsbeurteilung in Zusammenarbeit mit den Schülern

Motivationsgedanken der schulischen Leistungsbeurteilung stärken

St. Pölten, (SPI) - "Der Vorstoß des Wiener Stadtschulratspräsidenten Scholz, bei Schularbeiten die "Deadline" der Wiederholung der Schularbeit nicht mehr bei mehr als der Hälfte, sondern nur mehr bei einem Drittel "Nichtgenügend" anzusetzen, ist sicher ein richtiger Schritt bei der Zielsetzung, den Motivationsgedanken in der schulischen Leistungsbeurteilung vor dem derzeit von den Schülern empfundenen "Strafgedanken" zu stellen - denn weder Lehrer noch Schüler können sich bei mehr als 50 % "Nichtgenügend" auf die Schulter klopfen", stellt der Schulsprecher der NÖ Sozialdemokraten, Abg. Helmut Cerwenka, heute fest.****

Eine Reform der pädagogischen Leistungsbeurteilung darf aber nicht abgehoben an "grünen Verhandlungstischen" geschehen, ganz im Gegenteil bedarf es der umfassenden Einbindung der Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch der Schülerinnen und Schüler. Hier scheinen die Reformbestrebungen seitens des Unterrichtsministeriums nur sehr "schaumgebremst" vorangetrieben zu werden. "Wissenschaftliche Studien besagen eindeutig, daß Noten in erster Linie einen motivierenden Charakter haben sollen und die "Freude auf das 'Sehr gut'" größer sein muß als die "Angst vor dem 'Nichtgenügend'". Die Schule in Österreich muß fehlertoleranter, aber auch "beurteilungseffektiver" werden, weshalb auch über neue und zeitgemäße Formen der Leistungsbeurteilung nachgedacht werden muß", so Cerwenka abschließend.
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