Auer: Familienförderung sozial und gerecht, anstatt lukratives Zusatzeinkommen

Erhöhung der NÖ-Familienhilfe würde besonders Studentinnen, Bäuerinnen und kleinen Selbständigen zugute kommen

St. Pölten, (SPI) - "Eine Erhöhung der NÖ-Familienhilfe würde besonders Studentinnen, Bäuerinnen und kleinen Selbständigen zugute kommen. Das sich die VP-Niederösterreich diesem Vorhaben weiterhin verschließt, darf nicht verwundern, zumal sie es mit anderen familienpolitischen Forderungen auch nicht sehr ernst nimmt. Das beweist schon allein der Umstand, daß seit nunmehr fast fünf Jahren im Prokop-Ressort ein Antrag zu Erhöhung der NÖ-Familienhilfe auf die Höhe des Karenzgeldes herumliegt, dieser aber von dem verantwortlichen VP-Regierungsmitglied nicht umgesetzt wird", stellt die Sozialsprecherin der NÖ-Sozialdemokraten, Abg. Helene Auer, heute fest. Die VP-Niederösterreich sieht das Karenzgeld offensichtlich als eine Art von "lukrativem Zusatzeinkommen" für jene, die es nicht brauchen und möchte nach dem Gießkannenprinzip wertvolle Budgetmittel verschleudern.****

"Das von den NÖ Sozialdemokraten initiierte Familienpakete - so die Erhöhung des Karenzgeldes von derzeit 5.565 auf mindestens 6.000 Schilling, die Einführung von 2 Jahre Karenzgeld für AlleinerzieherInnen sowie die Erhöhung der NÖ-Familienhilfe von derzeit Maximum 3.500 Schilling auf die von der SPÖ geforderte Höhe des Karenzgeldes von 6.000 Schilling sind Eckpunkte für die Familien, um ein sozial abgesichertes und erfülltes und selbstbestimmendes Leben zu führen. Um den Bezieherkreis der Familienhilfe auszuweiten fordert die SPÖ eine längst überfällige Anhebung des gewichteten Pro-Kopf-Einkommens und damit der Anspruchsberechtigung", so Auer weiter. Auch die Ausdehnung der Behaltepflicht nach der Karenzzeit von derzeit 4 auf 26 Wochen und ein Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit, wie dies die SPÖ-NÖ fordert, würden für die Eltern und die Frauen fundamentale Verbesserungen bringen.

Aktiv gefördert werden soll die Einrichtung von sogenannten "Kiddy-Gruppen" für die Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen und eine Qualifikationsoffensive bei Tagesmüttern und -vätern. Die bestmögliche Betreuung der Kleinsten muß uns einfach etwas wert sein, deshalb soll es zu einer bundeseinheitlichen Ausbildung von Tagesmüttern/vätern kommen und parallel dazu zu einer entsprechenden sozial- und arbeitsrechtlichen Absicherung der in diesem wichtigen Berufszweig beschäftigten ArbeitnehmerInnen. "Die Sozialdemokraten werden jedenfalls in Niederösterreich weiter entsprechende Initiativen setzen und sich vom anhaltenden Widerstand der Volkspartei in Sachen Fortschritte und Verbesserungen für Familien und Frauen nicht beirren lassen", so SPNÖ-Frauenvorsitzende Abg. Helene Auer abschließend.
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