ÖKK AG - 1998 sensationelle Steigerung bei Kunststoffverwertung

Die Verwertungbilanz der Österreichischen Kunststoff Kreislauf AG (ÖKK AG) liegt nunmehr vor und zeigt ein sensationelles Ergebnis: Um nahezu 5.000 Tonnen mehr Kunststoff-Verpackungen als noch 1997 konnten im Jahr 1998 von der ÖKK AG der Verwertung zugeführt werden. Waren es im Jahr 1997 insgesamt 72.700 Tonnen, konnten 1998 77.500 Tonnen verwertet werden. Dies entspricht einer Steigerung von 6,6%. (Im Vergleich dazu: Die Steigerung von 1996
auf 1997 betrug 2,6%.)
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Während das Aufkommen von Kunststofffolien und Styropor rückläufig ist, konnte bei PET Getränkeflaschen mit fast 40% die größte Mengensteigerung festgestellt werden. Die übernommene Menge von 6.257 Tonnen PET entspricht 220 Millionen Stück solcher Flaschen, um 60 Millionen mehr als im Jahr 1997. Der Wermutstropfen dabei:
In Österreich gibt es dafür noch keine geeigneten Verwertungsanlagen. Diese Flaschen werden, um eine verordnungskonforme Verwertung garantieren zu können, in dafür spezialisierte Unternehmen in die Schweiz und nach Holland
gebracht.
Alle anderen Kunststoff-Verpackungen, werden in österreichischen Betrieben aufbereitet und verwertet.

Auch die Aufkommensentwicklung in den einzelnen Bundesländern
zeigt große Unterschiede. Während aus Wien 5% weniger Kunststoff-Verpackungen von der ÖKK AG übernommen werden konnten - was auf die geänderte Sammlung, zurückzuführen ist - waren die Steigerungen in Kärnten und dem Burgenland mit fast 12% doch ganz erheblich.

Gesamt gesehen konnten von jedem Österreich mit 10,5 Kilogramm um ein halbes Kilogramm mehr an Plastikverpackungen zur Verwertung gebracht werden. Ein halbes Kilogramm Kunststoff entspricht etwa
der Menge von 17 PET Flaschen oder 70 Joghurtbechern.

Etwa die Hälfte der übernommenen Menge (50,2%) wurde thermisch verwertet und hat in Industrieanlagen Brennstoffe wie Koks oder Öl ersetzt. 49,8 % oder 38.609 Tonnen wurden stofflich verwertet, das heißt zu neuem Rohstoff und in Folge zu neuen Kunststoffartikeln verarbeitet.

Erfreuliche Bilanz für die Umwelt

Die erfreuliche Bilanz für die Umwelt: Die Verwertung von Kunststoff-Verpackungen 1998 hat dazu beigetragen, dass allein dadurch um 60.000 Tonnen Erdöl weniger verbraucht und die Luft mit 130.000 Tonnen weniger CO2 - den jährlichen Emissionen von 54.000 PKWs - verschmutzt wurde.

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