FT 500 Rangliste in der Financial Times

London (ots) - Am Donnerstag, dem 28. Januar 1999, veröffentlicht die Financial Times die 17. Jahresrangliste 'FT500'. In der Rangliste finden sich nach Marktkapitalisierung geordnet die 500 weltweit führenden Unternehmen sowie die in Europa, den USA, Japan und Großbritannien führenden 500 Firmen, ebenso wie auch weitere Tabellen für den asiatisch/pazifischen Raum, den Mittleren Osten, Afrika, Lateinamerika, Südafrika und Kanada. Die den Einschätzungen zugrunde liegenden Daten wurden per 30. September 1998 erhoben. Die in der Rangliste enthaltenen Zahlen beziehen sich auf die Abschlußdaten der nationalen Börsen am 30. September 1998.

Die radikale Neuorientierung in der europäischen Industrie wird in der diesjährigen Auflistung der 'FT500' nochmals hervorgehoben, denn eine Kombination aus Fusionen, Börseneinführungen und dramatischen Veränderungen in der Erfolgsgeschichte von Unternehmen hat große Veränderungen beim Ranking nach sich gezogen. Mit dem September-Stichtag wurde der bedeutende Umschwung auf den weltweiten Kapitalmärkten ausgeklammert, der charakteristisch für das Vorjahresquartal gewesen war.

Mit seinen 152 Unternehmen leistet das Vereinigte Königreich weiterhin den mit Abstand größten Beitrag im Bereich der führenden Unternehmen Europas. Deutschlands Beitrag steigt von 59 auf 64 Firmen, Frankreich verzeichnet einen Anstieg von 58 auf 63 Firmen und Italien vergrößert sich von 27 auf 38 Unternehmen. Der europäische Bankensektor litt erheblich unter der Wirtschaftskrise in Rußland, wobei HSBC Holdings aus dem Vereinigten Königreich vom dritten Platz des Vorjahres auf den 14. Platz dieses Jahr verwiesen wurde und die Deutsche Bank von Rang 20 des letzten Jahres auf den 45. Rang in diesem Jahr fiel. Einen tiefen Sturz gab es ebenfalls bei der ASM Lithography aus den Niederlanden, die um 266 Plätze auf Rang 438 fiel, sowie der Firma Gambro aus Schweden, einem Medizintechnlogie-Unternehmen, das um 142 Ränge auf Platz 344 fiel.

Daimler-Benz taucht in der Liste auf Rang 15 auf, die Fusion mit Chrysler bringt das Unternehmen jedoch auf den sechsten Platz in einer separaten Liste von Marktkapitalisierungen vom 30 Dezember 1998.

Die Rangliste FT 500, die jetzt in ihr 17. Jahr geht, hat sich zu einer der umfassendsten Bewertungen ihrer Art entwickelt. In diesem Jahr gab es viele Newcomer und Abgänge - jeweils weit über hundert -und auch einige dramatische Positionswechsel. Ein vorherrschendes Merkmal der diesjährigen Plazierung ist die anhaltende Vorrangstellung der US-Firmen und der deutliche Rückgang bei den japanischen Unternehmen, ebenso wie auch bei den Unternehmen der aufstrebenden Märkte.

Weitere Informationen über die Rangliste und die führenden Unternehmen oder einen Termin bei Martin Dickson, dem Financial Editor, erhalten Sie unter folgender Adresse:

Alice Owen, Financial Times, Tel.: (GB) +44 171 873 3829, alice.owen@ft.com

Die zehn führenden Die zehn führenden Unternehmen 1998 Unternehmen 1999

1. Royal Dutch/Shell 1. Royal Dutch/Shell
2. Novartis 2. Novartis
3. HSBC Holdings 3. Glaxo Wellcome
4. British Petroleum 4. Roche Holding
5. Roche Holding 5. British Petroleum
6. Glaxo Wellcom 6. British Telecom
7. Lloyds TSB Group 7. Deutsche Telekom
8. Unilever plc 8. Nestlé
9. Allianz Holding 9. Allianz
10. Nestlé 10. Unilever plc/NV

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