Vladyka: Anhebung der NÖ Familienhilfe und soziale und arbeitsrechtliche Verbesserung für Tagesmütter und -väter

St. Pölten, (SPI) "Die Aufgabe einer zukunftsorientierten Familienpolitik ist es, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, deren Ziel es sein muß, die Lebensbedingungen der Familien, aber auch jene der neuen partnerschaftlichen Formen
des Zusammenlebens zu verbessern. Eine ausreichende
Bereitstellung von Geld- und Sachleistungen ist ein zentraler
Aspekt und darf nicht außer Acht gelassen werden”, stellt SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka heute fest. Diesem
Umstand wollen die NÖ Sozialdemokraten im Rahmen ihre Familienoffensive Rechnung tragen.

Die NÖ Familienhilfe muß von derzeit durchschnittlich S 2.200,-- (Minimum S 1.000,--, Maximum S 3.500,--) auf die
Höhe des Karenzgeldes ab dem 1. 1. 2000 angehoben werden.
Bereits im Jahre 1994 wurde ein Antrag betreffend
Verbesserung der Kinderbetreuung in NÖ eingebracht, der
schon damals auf die Anhebung der Familienhilfe auf die Höhe
des Karenzgeldes abzielte. Das gewichtete Pro-Kopf-
Einkommen muß insoweit angehoben werden, daß
sichergesetellt ist, daß bei Erhöhung der Einkommen der Bezieherkreis der Familienhilfe nicht weiter eingeengt wird. "Ein diesbezüglicher Antrag wird von der SPÖ heute im NÖ Landtag eingebracht”, informiert Abg. Vladyka.

Zu einem weiteren Fortschritt soll es im wichtigen Betreuungsbereich der Tagesmütter und väter, die eine
wertvolle Ergänzung öffentlicher
Kinderbetreuungseinrichtungen darstellen, kommen. Um eine
möglichst optimale Kinderbetreuung zu garantieren, soll es zu
einer bundeseinheitlichen Ausbildung für Tagesmütter und
väter kommen, um einen bundesweit gleichmäßigen Qualitätsstandard zu gewährleisten. Weiters soll in diesem Zusammenhang ein eigenes Berufsbild für Tagesmütter und
väter geschaffen werden. Durch eine verpflichtende Anstellung
bei Trägervereinen, wie z. B. Volkshilfe oder Caritas etc., sollen gleichzeitig alle Tagesmütter und väter ab einer ganztägigen Betreuung von zwei Kindern sozial- und pensionsrechtlich
abgesichert werden. "Auch dieser Zielsetzung, im Familien-Schwerpunktprogramm der SP-Niederösterreich verankert, wird
heute ein eigener Antrag der SP-Landtagsfraktion gewidmet”,
so Abg. Vladyka abschließend.
(Schluß) fa

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