ARBÖ: ‘’GURT SEI DANK’’

Wien (ARBÖ) - Im Mai 1998 startete in Wien die großangelegten Sicherheitskampagne "GURT SEI DANK", die Ende 1998 abgeschlossen wurde. Der ARBÖ zog bei der heutigen Pressekonferenz Bilanz.

Untersuchungen haben nachgewiesen, daß eine erhöhte Anschnallquote allein in Österreich jährlich mehr als 100 Menschenleben retten könnte. "Es darf keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Sicherheitsgurtes geben", ist ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka überzeugt. "Denn wer unangeschnallt in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt ist,
geht ein sechsmal größeres Risiko ein, getötet zu werden, als ein Pkw-Lenker, der angegurtet ist." Leider nutzen noch immer viele Kraftfahrer diese einfache Sicherheitseinrichtung nicht. 1998
betrug die Gurtanlegequote auf den Vordersitzen 73 Prozent, auf
den Rücksitzen jedoch nur 37 Prozent. Damit ist die Zahl der Gurtbenutzer deutlich unter das Niveau von 1984, als die Gurtenpflicht mit einer verwaltungsstrafrechtlichen Sanktion (Organmandat) eingeführt wurde, abgesunken.

Die ARBÖ-Aktivitäten im Rahmen der Aktion

* ARBÖ-Gurteschlitten
Die neun Gurteschlitten des ARBÖ wurden im Rahmen von 36 Aktionen in ganz Österreich eingesetzt. Sie bieten die Möglichkeit, einen Anprall mit 10 bis 11 km/h am eigenen Leib zu verspüren. Bereits mehr als 250.000 Österreicher haben einen solchen simulierten Aufprall hinter sich - und schnallen sich nun ganz sicher an!

* Überprüfung der Kindersitze
Gleichzeitig wurden bei diesen Aktionen auch Kindersicherheitseinrichtungen vorgestellt und erklärt. Ein im Vorjahr von der Zeitschrift "Konsument" veröffentlichter Kaufberatungstest hatte gezeigt, daß Eltern beim Kauf dieser Kindersitze im Fachhandel unvollständig beraten wurden. Der ARBÖ bietet in seinen Dienststellen nicht nur ein umfangreiches Angebot an Kindersitzen, sondern auch fachgerechte Beratung und Hilfe bei der Montage.

  • Ein besonderer ARBÖ-Service Seit Jahren bietet der ARBÖ einen besonderen Service: Die ARBÖ-Techniker werden bei jedem Fahrzeug, das - aus welchem Grund immer
  • in ein Prüfzentrum gebracht wird, von sich aus die Gurten, Kopfstützen und eventuell vorhandene Kindersitze auf Mängel und die richtige Montage bzw. Einstellung kontrollieren, falsche Einstellungen werden sofort korrigiert.

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