Kolumbien: Caritas konzentriert Hilfe auf ländliche Regionen

Spenden für die Hilfsaktionen dringend erforderlich

Wien, 28.1.1999 (car-pd). Die Caritas in Kolumbien hat vor Ort erste Medikamente und Nahrungsmittel eingekauft. Die Hilfsgüter sind vor-rangig für kleinere Dörfer und Städte in den ländlichen Regionen be-stimmt. Dort verfügt die Caritas über ein weitverzweigtes Netz von Ein-richtungen, über die die Betroffenen erreicht werden können. "Es be-steht oft die Gefahr, daß sich die Hilfe sehr auf die großen Zentren fo-kussiert und ländliche Regionen vernachlässigt werden. Wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerkes und konzen-trieren uns deshalb auf ländliche Regionen. Zudem gibt es in fast allen Gemeinden auf dem Land Apotheken und kleinere medizinische Ein-richtungen, die Vorräte haben und erste Hilfe leisten können", so Hec-tor Fabio Henao, der kolumbianische Caritasdirektor, in einem Tele-fongespräch. Viele Dörfer sind weiterhin von Bergrutsch bedroht. Das Beben hat in der Region nicht nur die Plantagen für den Kaffeean-bau zerstört, sondern auch die Anbauflächen, die zur Ernährungssiche-rung beitragen. Nahrungsmittellieferungen sind deshalb über einen längeren Zeitraum notwendig.

Um Seuchen zu verhindern, ist eine Versorgung mit sauberem Trink-wasser unbedingt von Nöten. In den Städten ist es zu ersten Plünde-rungen gekommen. Viele Menschen schlafen auf der Straße aus Angst vor weiteren Nachbeben. In vielen Städten ist eine Ausgangssperre verhängt worden.

Die Caritas ruft zu Spenden auf.
PSK 7.700.004 Kennwort "Kolumbien"
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