BMAGS: Neurologische Versorgung in Österreich weiter verbessert-

Anzahl der Betten und Abteilungen ausgeweitet

Wien, 28. Jänner 1999 (BMAGS).- Vor dem Hintergrund des
heurigen "Jahr des Gehirns" wies das Gesundheitsministerium auf die Fortschritte in der neurologischen Versorgung der österreichischen Bevölkerung hin. Mit dem deutlichen Ausbau der neurologischen Abteilungen und der Bettenzahl bis zum Jahr 2005 wird dem vor allem durch die demografischen Entwicklungen bedingten erhöhten Versorgungsbedarf entsprochen und ein flächendeckendes Angebot in allen Teilen Österreichs sichergestellt. Insgesamt wurden im Österreichischen Krankenanstaltenplan 1999 (ÖKAP) 17 neue neurologische Abteilungen und 650 zusätzliche Betten vorgesehen.****

Mit der Ausweitung des Angebots hat das Gesundheitsministerium
auf Versorgungsdefizite, die Anfang der 90iger Jahre deutlich wurden, reagiert. Die damals bereits bestehenden neurologischen Abteilungen sahen sich zunehmend mit einer deutlichen Überlastung konfrontiert. Zudem wurde deutlich, dass eine Optimierung der neurologischen Versorgung speziell von älteren Menschen notwendig war. Angebotsdefizite wurden auch im Bereich der neurologischen Rehabilitation ausgemacht.

Mehr Betten und mehr Abteilungen

Um diesen Entwicklungen rechtzeitig entgegenzutreten, hat das
BMAGS umgehend mehrere Initiativen gesetzt:

* Im ÖKAP 1999 wurde festgelegt, dass die Standorte für

neurologische Abteilungen in Spitälern bis zum Jahr 2005 von derzeit 29 auf österreichweit 46 ausgeweitet werden. Die Bettenzahl wird sich in diesem Zeitraum von 2.250 auf 2.900 erhöhen.

* Speziell für die Betreuung von älteren Patienten wird die

Geriatrie ausgebaut. Ebenfalls bis 2005 werden österreichweit 57 neue Abteilungen für Akutgeriatrie und Remobilisation geschaffen. 2000 Betten werden in diesen Abteilungen zur Verfügung stehen.

* Im Bereich der Sozialversicherung wurde die Kapazität in der

Neurorehabilitation deutlich ausgeweitet. In den nächsten Jahren werden ausserdem 180 zusätzliche Rehabilitationsbetten von den Sozialversicherungsträgern errichtet.

Mit diesem umfangreichen Maßnahmenpaket wird das neurologische Angebot für die Patienten in ganz Österreich deutlich verbessert und an den wachsenden Bedarf der Bevölkerung angepasst. Mit dem Ausbau der Kapazitäten ist eine flächendeckende neurologische Versorgung aller Regionen in Österreich sichergestellt.

(schluss)

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