Neuerliche Kritik der Liberalen an Rektorenbestellung in Leoben

Gredler: Frage, ob sich Einem durchsetzen kann

Neuerliche Kritik an der Rektorenbestellung für die Montanuniversität in Leoben übte heute die Wissenschaftssprecherin des Liberalen Forums, Martina Gredler. In dem aktuellen Zweiervorschlag sei die Vizrektorin nicht zu finden, die bei ihrer Wahl zur ersten Frau an der Spitze einer österreichischen Universität geworden wäre. Es sei mehr als deutlich, daß genau dies verhindert werden solle, betonte die Liberale.

Für sie, Gredler, spitze sich die Causa zunehmend auf die Frage zu, inwieweit sich Wissenschaftsminister Einem in dieser Frage durchsetzen könne. Die Abgeordnete erinnerte daran, daß letzte Woche an der Universität die Einleitung einer Dienstaufsichtsbeschwerde von Wissenschaftsminister Caspar Einem einlangte, nach der eine Wahl aus diesem Zweiervorschlag ungültig wäre.

"Die Professoren der Universität Leoben geht jetzt offensichtlich auf Konfrontationskurs mit dem Minister", sagte Gredler. Es werde in jedem Fall ein eindrucksvolles Signal für die österreichische Frauenpolitik sein, wie diese Konfrontation ausgehe. "Entweder ein positives oder ein negatives", schloß die Abgeordnete.

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