Fußballstadion St.Pölten:

Landesregierung bewilligte Vorstudie der NÖ Hypo-Bauplanung

St.Pölten (NLK) - Im kommenden März werden Vertreter der UEFA, des Europäischen Fußball-Dachverbandes, in Österreich zu wichtigen Besichtigungsterminen erwartet. Am 12. März erfolgt in St.Pölten die Präsentation eines neuen, multifunktionalen Fußballstadions, das als einer der Austragungsorte für die Fußball-Europameisterschaft 2004 dienen soll, die Österreich gemeinsam mit Ungarn veranstalten will. Die NÖ Landesregierung bewilligte gestern Vorstudie und Vorprojekt mit einer Auftragssumme von zwei Millionen Schilling, durchgeführt durch die NÖ Hypo-Bauplanung. Die Entscheidung, ob Österreich und Ungarn den Zuschlag erhalten, fällt am 9. Juli dieses Jahres.

Die bisherigen Planungen der NÖ Hypo, die übrigens auch ein ähnliches Stadion für die EM in Salzburg projektiert, gehen in Richtung "Vario-Stadion": Eine Sporthalle für 16.000 Besucher soll mit einem Freiluft-Stadion für maximal 30.000 Besucher kombiniert werden. Durch beiderseits verwendbare, variable Tribünen und gemeinsame Gastronomie werden Synergieeffekte erzielt, die das gesamte Projekt auf rund 600 Millionen Schilling verbilligen. Ein Tribünen-Patent, das im übrigen von einem Niederösterreicher entwickelt wurde, ermöglicht individuelle Aufbauvarianten, die in sehr kurzer Zeit und mit wenig Personal durchgeführt werden können. Erfahrungen damit wurden bereits beim Tennis-Centercourt in St.Pölten und beim Tribünenaufbau für den Papstbesuch gesammelt. Die Konstruktion ist TÜV-geprüft. Bei der NÖ Hypo-Bauplanung ist man zuversichtlich, die Vorstudie bis zum kommenden März fertigzustellen und das gesamte Stadion bis 2003 errichten zu können.

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