Babynahrung - Gemüsebreie sind großteils frei von Schadstoffen

Prammer: Cadmium lag bei zwei Produkten etwas über dem Richtwert - Babynahrung wird besonders sorgfältig kontrolliert

Wien (OTS) - Insgesamt 20 Gemüsebreie, die in Österreich auf dem Markt sind, wurden auf eine eventuelle Schadstoffbelastung sowie auf ihre Kennzeichnung untersucht, zeigt Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer auf. Als Ergebnis konnte festgestellt werden, daß Babynahrung in Form von Gemüsebreien eine sehr gute Qualität aufweist. Nur bei Cadmium lag die Schadstoffbelastung bei zwei Produkten etwas über dem Richtwert. Eine daraufhin durchgeführte weitere Kontrolle ergab aber, daß kein Anlaß zur Besorgnis besteht.

Insgesamt wurde die Babynahrung auf mehr als 220 Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel untersucht, wobei sämtliche untersuchten Produkte frei von diesen Mitteln waren. Damit entsprechen alle untersuchten Produkte dem Vorschlag der Europäischen Kommission. Dieser sieht vor, daß Säuglingsnahrung keine nachweisbaren Rückstände von Schädlingsbekämpfungsmittel enthalten darf. "Alle in Österreich im Handel befindlichen untersuchten Produkte erfüllen diese Anforderung", stellt Prammer fest.

Der Grenzwert für Nitrat, der bei Kleinkindernahrung mit Gemüse bei 250 Milligramm pro Kilogramm liegt (bezogen auf das verzehrsfertige Erzeugnis), wurde bei keinem Produkt erreicht. Auch Nitrit liegt bei allen untersuchten Gemüsebreien unter der Nachweisgrenze von 1,2 Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel.

Die Gemüsebreie wurden auch auf giftige Schwermetalle wie beispielsweise Blei und Cadmium untersucht. Blei wurde bei zahlreichen Produkten in Spuren, aber weit unterhalb des Richtwertes von 250 Mikrogramm Blei pro Kilogramm Lebensmittel festgestellt. Bei Cadmium lag die Schadstoffbelastung bei 18 Produkten unter und bei zwei Produkten etwas über dem Richtwert, der als Orientierungshilfe dient. Eine daraufhin durchgeführte weitere Kontrolle ergab, daß kein Anlaß zur Besorgnis besteht.

"Diese aktuelle Untersuchung zeigt, daß Babynahrung mit Gemüse ebenso wie jene mit Obst unbedenklich ist. Wir werden auch in Zukunft Babynahrung besonders sorgfältig kontrollieren, um die hohen Qualitätsstandards weiterhin zu sichern", so Prammer abschließend.

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