Auer: Weiter Widerstände der Volkspartei gegen umfassendes Familienpaket in Niederösterreich

Mit leeren Phrasen schafft man keine Verbesserungen für die Frauen und Familien

St. Pölten, (SPI) - "Mit leeren Phrasen schafft man in Niederösterreich keine einzige Verbesserung für Frauen und Familien", reagiert SP-Sozialsprecherin Abg. Helene Auer auf heutige Aussagen von VPAbg. Hinterholzer zur Familienpolitik. "Tatsache ist, und da gebe ich Hinterholzer sogar recht, daß wir dort für Verbesserungen "kämpfen", wo die Volkspartei schon längst an parteiinternen Widerständen gescheitert ist. Die wichtigen familienpolitischen Weichenstellungen, die von der Koalitionsregierung bei der Klausur in Bad Aussee vergangene Woche beschlossen wurden, drohen nämlich an Widerständen in der ÖVP zu scheitern", befürchtet Auer. So vergeht beispielsweise kein Tag, an dem der VP-Wirtschaftsflügel nicht gegen die flexibleren Karenzzeitregelungen polemisiert, obwohl diese für die Frauen und die Familien von besonderer Wichtigkeit sind.****

"Das von den NÖ Sozialdemokraten initiierte Familienpakete - so die Erhöhung des Karenzgeldes von derzeit 5.565 auf mindestens 6.000 Schilling, die Einführung von 2 Jahre Karenzgeld für AlleinerzieherInnen sowie die Erhöhung der NÖ-Familienhilfe von derzeit Maximum 3.500 Schilling auf die von der SPÖ geforderte Höhe des Karenzgeldes von 6.000 Schilling sind Eckpunkte für die Familien, um ein sozial abgesichertes und erfülltes und selbstbestimmendes Leben zu führen. Um den Bezieherkreis der Familienhilfe auszuweiten fordert die SPÖ eine längst überfällige Anhebung des gewichteten Pro-Kopf-Einkommens und damit der Anspruchsberechtigung", so Auer weiter. Auch die Ausdehnung der Behaltepflicht nach der Karenzzeit von derzeit 4 auf 26 Wochen und ein Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit, wie dies die SPÖ-NÖ fordert, würden für die Eltern und die Frauen fundamentale Verbesserungen bringen.

Aktiv gefördert werden soll die Einrichtung von sogenannten "Kiddy-Gruppen" für die Betreuung der Zwei- bis Dreijährigen und eine Qualifikationsoffensive bei Tagesmüttern und -vätern. Die bestmögliche Betreuung der Kleinsten muß uns einfach etwas wert sein, deshalb soll es zu einer bundeseinheitlichen Ausbildung von Tagesmüttern/vätern kommen und parallel dazu zu einer entsprechenden sozial- und arbeitsrechtlichen Absicherung der in diesem wichtigen Berufszweig beschäftigten ArbeitnehmerInnen. "Die Sozialdemokraten werden jedenfalls im NÖ Landtag entsprechende Initiativen setzen und die Volkspartei ist herzlichst eingeladen, sich diesen anzuschließen", so SPNÖ-Frauenvorsitzende Abg. Helene Auer abschließend.
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