Federal-Mogul gibt Angebot an LucasVarity bekannt

Southfield/Michigan/USA (ots-PRNewswire) - Die Federal-Mogul Corporation (NYSE:FMO) gab bekannt, daß ein Treffen zwischen ihrem Chairman und CEO Dick Snell und Ed Wallis, dem Chairmen von der LucasVarity, sowie Victor Rice, dem Chief Executive von LucasVarity, stattgefunden hat. Snell setzte sie darüber in Kenntnis, daß die Federal-Mogul auf der Grundlage öffentlicher Informationen ein Angebot erwägt, LucasVarity (NYSE: LVA) zum Preis von 280 Pence pro LucasVarity-Aktie zu erwerben. Snell betonte Federal-Moguls Überzeugung, daß die Vorteile eines Zusammenschlusses der Betriebstätigkeiten beider Unternehmen auf der Hand lägen und daß die LucasVarity Aktionäre ebenso wie die Federal-Mogul Aktionäre von einem solchen Zusammenschluß wesentlich profitieren würden.

Federal-Mogul vertritt die Meinung, daß die Bezahlung für ein solches Angebot - sollte es erfolgen - zu 50% in bar und zu 50% in Aktien der Federal-Mogul erfolgen sollte. Dieses Angebot würde einen Aufpreis von 40% auf den Schlußkurs von LucasVarity am 30. Dezember 1998 darstellen, dem letzten Geschäftstag, bevor Spekulationen über mögliche Transaktionen in Zusammenhang mit LucasVarity durch die Presse bekannt wurden. Federal-Moguls Angebot hing unter anderem von folgenden Bedingungen ab:

1. daß Federal-Mogul beim Zugang zu vertraulichen Informationen mit erforderlicher Sorgfalt verfährt und mit dem Ergebnis zufrieden ist; 1. daß der Aufsichtsrat von LucasVarity ein solches Angebot den Aktionären der LucasVarity empfiehlt;
1. daß Federal-Mogul vom Aufsichtsrat der LucasVarity den Nachweis erhält, daß zufriedenstellende Bemühungen zur Annahme eines solchen Angebots unternommen wurden;
1. die Genehmigung eines solchen Angebots durch den Aufsichtsrat von Federal-Mogul.

LucasVarity setzte Federal-Mogul am Montag, den 25. Januar 1999 schriftlich davon in Kenntnis, daß das Unternehmen nicht bereit ist, in Verhandlungen mit Federal-Mogul zu treten. Snells Antwort auf diese Zurückweisung ist als Anhang zu dieser Mitteilung beigefügt.

Federal-Mogul ist der Meinung, daß die Aktionäre von LucasVarity ein Anrecht haben, über dieses Angebot informiert zu werden und bedauert den derzeitigen Standpunkt des Vorstands von LucasVarity. Federal-Mogul ist der festen Überzeugung, daß es im besten Interesse der Aktionäre von LucasVarity wäre, daß der Vorstand von LucasVarity es Federal-Mogul erlaubt, mit angemessener Sorgfalt vorzugehen und bestätigt seinen Wunsch, eine solche Untersuchung sofort aufzunehmen.

Mit dem Hauptsitz in Southfield, US-Bundesstaat Michigan, ist Federal-Mogul ein 7 Millionen Dollar Hersteller von Automobilteilen, der innovative Lösungen und Systeme für eine weltweite Kundschaft auf den Märkten der Bereich Kfz, Leicht- und Schwertransporter, Eisenbahn, Landwirtschaft sowie Industrie anbietet. Das Unternehmen wurde 1899 gegründet. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Webseite des Unternehmens unter http://www.federal-mogul.com. Federal-Moguls Pressemitteilungen stehen per Firmenabruf zur Verfügung: 001-800-758-5804, Durchwahl: 306225

25. Januar, 1999

Mr. Edmund A. Wallis
Chairman
Mr. Victor A. Rice
Chief Executive
LuucasVarity plc
World Headquarters
46 Park Street
London W14 4DJ

Lieber Ed, lieber Victor,

Ich bin wirklich enttäuscht und überrascht über Ihre Entscheidung, uns nicht zu erlauben im Procedere um die LucasVarity mit gebührender Sorgfalt weiter zu verfahren.

Angesichts Ihrer vor kurzem veröffentlichen Bestätigung, daß Sie in Vorverhandlungen mit mehreren Gesellschaften im Zusammenhang mit einer breiten Palette von strategischen Alternativen stehen, hatten wir gehofft, daß es Federal-Mogul auch erlaubt sein würde, Verhandlungen mit LucasVarity zu führen. Abhängig von den Bedingungen, welche wir in unserem Angebot an Sie unterbreitet haben, wären wir bereit, ein Angebot zu erwägen, in dem wir 280 Pence für jede im Umlauf befindliche Aktie von LucasVarity bezahlen würden -ein Aufpreis von 40% über dem Kurs der Aktie vor den jüngsten Spekulationen in der Presse. Dies ist der volle Preis, der für Ihre Aktionäre von großem Wert wäre und unserer Meinung nach deren Überlegung verdient.

Wir sind bekümmert über Ihre Weigerung, uns ein Procedere mit gebührender Sorgfalt zu erlauben, insbesondere weil - wie Sie wissen - unser Hauptanliegen in einer solchen Untersuchung die Frage nach dem Nutzen von Annahmen in Bereichen wie Überhängen im Pensionsfonds wäre und nicht das Assessment kommerziell anfälliger Bereiche innerhalb Ihres Unternehmens.

Federal-Mogul bleibt sehr daran interessiert, einen strategischen Zusammenschluß mit LucasVarity zu verfolgen und glaubt, daß dieser Zusammenschluß ein beachtenswertes Unternehmen der Weltklasse bilden würde, das besser in der Lage wäre, seine Kunden zu bedienen, seinen Beschäftigten gerecht zu sein und - allem voran - Shareholder Value zu bieten.

Wir betonen nochmals unseren festen Willen, schnellstmöglich mit Ihnen zusammenzuarbeiten, um ein festes Angebot zu erstellen, denn wir sind der Meinung, daß Ihre Aktionäre ein Recht darauf haben, ein solches Angebot in Betracht zu ziehen. Wir möchten Sie daher nachdrücklich darum bitten, Ihre Position zu überdenken und sehen Ihrer baldigen Antwort mit Freude entgegen.

Mit freundlichen Grüßen,

Dick Snell
Vorstandsvorsitzender und Hauptgeschäftsführer

ots Originaltext: Federal-Mogul Corporation
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oder Philip Yates, geschäftsführender Direktor, beide bei Merrill Lynch International
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