Für FCG bleiben 13. und 14. Monatsbezug Tabu!

ÖGB-Vizepräsident Neugebauer Wien (OTS) - "Aus der Sicht der FCG war der Vorstoß, den 13.und 14.Monatsbezug in Frage zu stellen, unverantwortlich, unsozial und so notwendig wie ein Kropf", stellte heute ÖGB-Vizepräsident Fritz Neugebauer fest. Der 13. und 14. Monatsbezug sind fixe Lohnbestandteile, die von den Gewerkschaften erkämpft worden sind. Sie stellen somit einen Bestandteil des Jahresgehalts dar und nicht irgendeine finanzielle Nebenleistung, von der man sich einfach wegstehlen könne. Die Erfahrung habe gezeigt, daß gerade über den 13. und 14. Monatsbezug Anschaffungen getätigt werden, für die bei vielen Arbeitnehmerfamilien sonst kein Geld vorhanden wäre. Dieser Umstand kommt schließlich wieder der Wirtschaft zu Gute, deren Konjunkturstütze ohnehin die heimische Nachfrage darstellt.

"Vorschläge, den 13. und 14. Bezug auf die übrigen Monatsgehälter aufrechnen wollen, sind mehr als unrealistisch. Wenn sich schon jetzt die Diskussion um die Lebensverdienstkurve - mit höheren Anfangsgehältern - äußerst mühsam gestaltet, wie mühsam wäre dann erst die Aufrechnung bestehender Lohnbestandteile. Als "gelernter" Österreicher weiß man auch, was von Zusagen zu halten ist, die von "ohne Nettoverlusten" sprechen", so Neugebauer.

Der ÖGB-Vizepräsident und FCG-Vorsitzende zeigte sich zufrieden, daß seitens des ÖVP-Generalsekretariats eine klare Positionierung vorgenommen wurde und niemand von den relevanten Entschweidungsträgern daran denkt, den 13. und 14. Monatsbezug abschaffen zu wollen. Neugebauer erklärte abschließend, vorhandene Gedankenüberschüsse lieber in ein Zustandekommen der Steuerreform zu investieren. Die Fragen der finanziellen Entlastung der Arbeitnehmerhaushalte sowie die wirksame Bekämpfung des Steuerbetrugs wären in diesem Zusammenhang dankbare Aufgaben.

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